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Cochem/KoblenzCamperin missbraucht: Gab es einen Dritten?


David Ditzer

Gab es einen ominösen dritten Mann, der an der brutalen sexuellen Nötigung einer jungen Niederländerin beteiligt war, die sich im September vergangenen Jahres auf dem Campingplatz am rechten Moselufer in Cochem ereignet hat? Unter anderem diese Frage warf der zweite Verhandlungstag am Landgericht Koblenz im Prozess gegen einen 29-jährigen Matrosen auf, der die sexuell motivierte Gewalttat begangen haben soll (die RZ berichtete). Geprägt war der Tag von Aussagen – unter anderem der Polizisten, die den Matrosen kurz nach der Tat in Gewahrsam genommen hatten. Und von einem gescheiterten Einigungsversuch, von dem die Vorsitzende Richterin, Anke Schenkelberg, zu Beginn berichtete.

Die Verteidiger des Angeklagten, die Rechtsanwälte Stefan Schmidt und Mark Neugebauer, suchten nach dem Prozessauftakt am 13. März das Gespräch mit Oberstaatsanwalt Sven von Soosten. So gab es Richterin Schenkelberg ...

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