Koblenz

Matrosenprozess um sexuelle Nötigung einer Camperin in Cochem: Polizei gibt Fehler bei Fotovorlage zu

Im Prozess vor dem Landgericht Koblenz gegen einen Matrosen (29), der eine Urlauberin auf einem Campingplatz am Cochemer Moselufer im September 2017 brutal überfallen und sexuell genötigt haben soll, haben Kriminalpolizisten Fehler bei der Fotoidentifikation des mutmaßlichen Täters eingeräumt. Sie brachen die Bildvorlage ab, nachdem das Opfer und ihr Lebensgefährte, der den Angreifer in die Flucht geschlagen hatte, diesen als Täter identifiziert hatten. Das widerspricht Richtlinien für das Straf- und Bußgeldverfahren (RiStBV). Aber: Die Ermittler hatten Erklärungen – für den jeweiligen Abbruch der Vorlage und dafür, dass die Fotos nicht alle die gleiche Perspektive zeigten.

David Ditzer Lesezeit: 3 Minuten
Jetzt weiterlesen

Sie sind bereits Abonnent der Zeitung und haben noch keine Zugangsdaten? Hier kostenlos registrieren

 

Alle Angebote im Überblick.

Fragen? Wir helfen gerne weiter:
Telefonisch unter 0261/9836-2000 oder per E-Mail an: aboservice@rhein-zeitung.net