Ehrenbreitstein

Gruppe besucht die Orte ihrer Kindheit

Ehemalige Grundschüler aus dem Dahl treffen sich nach 50 Jahren wieder.

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Foto: Hans-Georg Reininger

In der Pressemitteilung von Véronique Gundert heißt es: „1973 wurden wir eingeschult und das ist nun 50 Jahre her. Die Zeit vergeht! Anlass genug, dass sich der Jahrgang 1966/67 endlich wieder trifft. Frank Hartung hatte die längste Anreise und kam mit seiner Frau aus Munster, Lüneburger Heide. Unsere Lehrerin Frau Noethen (85 Jahre) hat sich auch schon sehr auf das Treffen gefreut, aber konnte dann leider aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Auch der ein oder andere musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen.

Treffpunkt war um 15 Uhr im Café am Kapuzinerplatz in Ehrenbreitstein. Nach dem ersten Hallo und vielen herzlichen Umarmungen gab es erst mal Kaffee und Kuchen und einen kleinen Vortrag über die vergangenen 50 Jahre seit der Einschulung im Dahl. Gestärkt ist die Gruppe dann zu einem Spaziergang durch Ehrenbreitstein aufgebrochen – vorbei an den Orten der Kindheit, wo sich jetzt jede Menge Kunst befindet.

Auch dem Dähler Born haben wir einen Besuch abgestattet und natürlich wie früher das bräunliche Wasser getrunken. Allerdings ohne Brausepulver, wie wir es als Kinder oft getan haben. Dann ging weiter zur ehemaligen Grundschule, in deren Räumen sich nun das Rhein-Museum befindet. Genau unter den Fenster hinter denen wir unsere ersten beiden Schuljahre verbrachten, haben wir uns dann zum gemeinsamen Foto aufgestellt. Torsten Quirmbach zeigt nach oben, wo wir vor 50 Jahren aufgeregt den ersten Schultag erlebten. Ein Gänsehautmoment.

Da das Wetter genial war, gingen wir von dort gut gelaunt am Rhein entlang zur Diehls Lounge und haben es uns dort mit kühlen Getränken auf der Wiese gemütlich gemacht. Thomas Diekel hat ein 80er-Jahre-Ratespiel vorbereitet, und es wurde gerätselt und viel gelacht. Zum Abendessen gings dann ans andere Ende von Ehrenbreitstein. Es war uns wichtig, den ganzen Tag in unserem geliebten Dahl zu verbringen. In der Nähe des Festungsaufzug, wo sich früher der Sessellift zur Festung befand, findet man das Restaurant Maharani, in dem man nicht nur die Klassiker Pizza, Nudel und Schnitzel bekommt, sondern wunderbare indische Küche. Am späteren Abend nutzten wir das Wetter noch mal aus und liesen uns wieder im Freien nieder. Vor dem Wild Life Pub in der Hofstraße waren noch Tische frei und wir bekamen leckere Cocktails serviert.

Es gab jede Menge 'weißt du noch', und wir haben viel gelacht. Als wir uns dann gegen Mitternacht verabschiedeten, war klar, dass wir uns bestimmt bald wieder sehen. An dem Ort unserer Kindheit, der uns das Gefühl von Heimat gibt und der uns an diesem Tag eine unglaublich tolle Verbundenheit beschert hat.“

Pressemitteilung: Véronique Gundert