Koblenz

Fokus auf innovative Lehre gerichtet

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Alle Innovationspreisträger stellten beim Tag der Lehre ihre Lehrkonzepte vor. Foto: Hochschule Koblenz/René Dünnes

Am Tag der Lehre an der Hochschule Koblenz wurden zwölf ausgezeichnete Lehrkonzepte präsentiert – vier Projekte erhalten Anschlussförderung.

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Signalverarbeitung als Podcast, wissenschaftliches Arbeiten als Selbstlernkurs, Marketinggrundlagen als digitales Wissensspiel – um Studierende für Vorlesungsinhalte zu begeistern, braucht es gute Ideen. Dass es daran an der Hochschule Koblenz nicht mangelt, stellte der Tag der Lehre eindrücklich unter Beweis. Im Fokus der Veranstaltung am Koblenzer Campus standen zwölf innovative Lehrkonzepte, die einen praxisnahen Einblick in das Lehren und Lernen an der Hochschule Koblenz gaben.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Präsidenten der Hochschule Prof. Dr. Karl Stoffel und den Vizepräsidenten für Studium und Lehre Prof. Dr. Ralf Haderlein gehörte die Bühne ganz den Preisträgern der Förderpreise für Innovation in der (digitalen) Lehre. In fünfminütigen Pitches brachten sie dem fachkundigen Publikum ihre Lehrkonzepte näher. Ob als Vortrag, Interview oder Videofilm – so unterschiedlich wie die Lehrideen gestalteten sich auch die Präsentationen. Dabei reichte das Spektrum der geförderten Konzepte vom Storytelling-Ansatz für einzelne Module über eine studiengangsübergreifende digitale Toolbox bis hin zum Einsatz von KI als Tutor.

In den Pausen standen die Lehrenden im Rahmen einer Posterausstellung für Fragen zur Umsetzung ihrer Projekte Rede und Antwort. Zahlreiche Kollegen aus der Hochschule nutzten die Zeit, um sich über innovative Lehrmethoden auszutauschen. Die vorgestellten Lehrideen spiegelten die Fächervielfalt an der Hochschule Koblenz wider. Im direkten Dialog wurde schnell klar, dass einige Konzepte durchaus auf andere Fachdisziplinen übertragbar sind.

Zum Blick über den hochschuleigenen Tellerrand animierte Prof. Dr. Dirk Ifenthaler von der Universität Mannheim. In seiner Keynote zum Thema „Digitalisierung und Datafizierung als Treiber für Change-Prozesse an Hochschulen“ erläuterte er, wie Veränderungsprozesse an Hochschulen durch die Integration digitaler Technologien gelingen können. International erhobene Bildungsdaten liefern dabei wichtige Entscheidungshilfen für die Umsetzung. Neben dem organisatorischen Wandel steht vor allem bildet die Unterstützung des Lehrens und Lernens im Vordergrund.

Den Abschluss des Tags der Lehre, der von der Abteilung Qualität in Studium und Lehre organisiert wurde, bildete die Wahl der vier überzeugendsten Lehrprojekte, die eine Anschlussförderung erhalten werden. Das per Online-Voting eingebundene Publikum und die Jury kamen übereinstimmend zu folgendem Ergebnis:

  • Prof. Dr. Ulrich Hartmann und Daniel Friemert, „Botutor – Bot und Tutor“
  • Prof. Dr. Mareike Heinzen, „Asynchrone Unternehmensführung: Lernpfadkurs & Business Talks“
  • Prof. Dr. Andreas Hesse, „The Pitch“
  • Prof. Marc Immel und Lukas Mering, „Toolbox“

Pressemitteilung: Hochschule Koblenz