Koblenz/Bad Ems

Fly away with Koblenz School of Ballet

Die Koblenz School of Ballet zeigte im prachtvollen Kurtheater Bad Ems eine spektakuläre Show.

Foto: Koblenz School of Ballet

Die Darsteller und das Publikum im voll besetzten Theater waren nach einer dreijährigen Pandemiepause in Topform und die Stimmung war elektrisierend. So zeigten nicht weniger als 100 Schüler im Alter von vier Jahren bis Ü60 ihr Können. „Tanz ist eine darstellende Kunst, es gehört dazu, dass die Schüler das Erlernte vor Publikum zeigen“, so Sara Cocker, Leiterin der Koblenz School of Ballet, „ich freue mich, dass meine Schüler ihre tänzerischen Qualitäten und Kreativität endlich wieder auf der Bühne zeigen können.“

Das Warten hatte sich gelohnt. Das Publikum wurde mit einem aufregenden Programm verwöhnt, das mit 15 unterhaltsamen Stücken einen Querschnitt aus klassischem und modernem Tanz und Musical Theater Dance bot – alles geprägt von der sauberen Balletttechnik der Royal Academy of Dance®, nach deren bewährter Lehrmethode an der Ballettschule unterrichtet wird. Das Ensemble nahm das Publikum mit auf eine aufregende Flugreise nach Paris mit Zwischenstopps in Holland, dem Südpol, Südamerika und Chicago.

Auch bereits die Allerkleinsten waren mit eingebunden und bezauberten als Pinguine. Im klassischen Handlungsballett „La fille mal gardée“ setzten die Mitwirkenden mit ihrem beschwingten Maibaumtanz farbenfrohe Akzente; der humorvolle und ausgelassene Holzschuhtanz brachte den Bühnenboden zum Donnern und das Publikum zum Lachen.

Ein anderer Glanzpunkt war das Stück „Pachelbel-3 Generationen“, welches das ganze Spektrum der Schülerschaft der Koblenz School of Ballet in einem Stück vereinte. Hierfür wurde der populäre Kanon in D-Dur des Barockkomponisten Johann Pachelbel verwendet und angepasst. Beginnend mit einer getragenen Version eröffneten die Silver Swans® (Ü50 Tänzerinnen) das Stück, gefolgt von der Erwachsenengruppe der Ballettschule und schließlich beeindruckten die Jugendlichen mit einem Wirbelwind von zunehmend schnelleren und komplizierten Figuren. „Es war unglaublich, so viele Tänzer und so viele perfekt aufeinander abgestimmte Stücke zu sehen“, so eine Zuschauerin. Eine andere Zuschauerin war restlos begeistert von den Kostümen: „Wie in einem professionellen Theater, so bunt, so viel Liebe zum Detail, kreativ und lustig.“

Der begeisterte Applaus war hochverdient. Im Anschluss daran bedankte sich Frau Cocker bei allen auf und hinter der Bühne, die zum Erfolg der Aufführung beigetragen haben. Sie sagte: „Die letzten Jahre waren hart, aber wir haben unser komplettes Programm via Zoom unterrichtet als wir uns nicht persönlich treffen konnten. Sobald das Live-Training wieder möglich war, hielten wir uns an die strengsten Gesundheitsrichtlinien wobei unser riesiger Komplex in Wallersheim uns dabei gute Dienste geleistet hat. Wie Sie heute gesehen haben, haben sich unsere wunderbaren Schüler trotz aller Hindernisse als Tänzer und Darsteller durchgekämpft und verbessert. Eine derartige Produktion kann nur aus einer Gemeinschaftsleistung entstehen, die auf der Liebe zum Ballett beruht.“

Pressemitteilung: Koblenz School of Ballet