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Koblenz

Koblenzer Hallenbad: Land könnte Millionen zuschießen

Das Land könnte ein neues Hallenbad in Koblenz mit bis zu 3 Millionen Euro unterstützen, falls die Fördervoraussetzungen erfüllt sind.

Falls die Stadt einen Nachfolger für das Stadtbad in der Weißer Gasse baut, könnte das Land bis zu 3 Millionen Euro zuschießen.
Falls die Stadt einen Nachfolger für das Stadtbad in der Weißer Gasse baut, könnte das Land bis zu 3 Millionen Euro zuschießen.
Foto: Hoppen

Von unserer Redakeurin Stephanie Mersmann

Das hat Innenminister Roger Lewentz am 21. Januar der Stadt mitgeteilt. Ein Nachfolger für das marode Stadtbad in der Weißer Gasse könnte schätzungsweise 10 bis 15 Millionen Euro, ein Wellnessbad auch über 20 Millionen kosten. Schon im Oktober war bekannt geworden, dass die Stadt nach Mainz geschrieben hatte, um herauszufinden, ob das Innenministerium einen Neubau grundsätzlich unterstützen würde.

Dadurch, dass diese Möglichkeit nun grundsätzlich im Raum steht, wie die Stadt auf Anfrage der CDU im Stadtrat mitteilte, steht aber noch nicht fest, ob und wie ein neues Hallenbad gebaut und finanziert werden könnte. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass ein Investor ein Hallenbad bauen und betreiben könnte, entsprechende Gespräche werden seit Langem geführt, hatte die Verwaltung schon früher mitgeteilt. Die Stadt würde den Betrieb des Hallenbades in diesem Fall wie gehabt mit rund 600 000 Euro im Jahr unterstützen. Falls sich kein Investor darauf einlässt, will die Stadt einen Bau in Eigenregie vorbereiten – mit Unterstützung des Landes.

Auf einen Antrag der CDU hatte die Stadt zudem geprüft, ob eine städtische Gesellschaft wie die Stadtwerke oder die Aufbaugesellschaft einen Neubau finanzieren könnte. Zumindest die Aufbaugesellschaft verneint dies, wie die Stadt jetzt mitteilt: Die Gesellschafterversammlung habe einstimmig entschieden, dass eine Finanzierung des Hallenbades über die Aufbaugesellschaft im Vergleich zur Stadtverwaltung unrentabel wäre. Für die Abwicklung sei sie nicht aufgestellt, und die Aufgabe würde auch nicht der künftigen Aufgabe der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Koblenz dienen. Die Gesellschafterversammlung der Stadtwerke hat noch keinen Beschluss gefasst.

Die Studenten der Universität können das alte Hallenbad auf dem Oberwerth noch bis Ende des Jahres nutzen, heißt es weiter. Die CDU hofft, dass das zuständige Land entsprechend mehr Geld zu einem neuen Hallenbad zuschießen könnte, falls die Studenten dieses in Zukunft ebenfalls nutzen.

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