Multiple Sklerose: Wenn die Krankheit das Leben langsam lähmt

Es gab Zeiten, sagt Margarete Müller, „da war ich wie so ein Vulkan. Ich war ein sehr temperamentvoller Mensch, bin tanzen gegangen. Austoben, eine ganze Nacht auf der Tanzfläche.“ Die Augen der Frau aus Andernach strahlen, wenn sie das erzählt. Dann sagt sie: „Ist halt nicht mehr. Ich habe gelernt, ruhiger zu werden.“ Die 65-Jährige klingt bestimmt, mit sich im Reinen. Sie hat gelernt zu akzeptieren, dass ihr Körper den Vulkan in ihr nicht mehr aushält. Denn Margarete Müller leidet seit Anfang 40 an Multipler Sklerose (MS).

Christian Kunst Lesezeit: 5 Minuten
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