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Diez

Zeitreise: Aus der wechselhaften Geschichte der Juden in der Grafenstadt

Von Wilma Rücker
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Am Zugang zur Schlusstreppe ist der Gedenkstein für die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger aufgestellt worden. Foto: Wilma Rücker
Lesezeit: 3 Minuten

Es sind gleich mehrere verschwundene Einrichtungen, die heute eine andere oder gar keine Bedeutung mehr für die Menschen der Region haben. Dabei wird vornehmlich an die beiden Diezer Synagogen und an das Deutsch-israelitische Waisenhaus erinnert.

Ein kleiner geschriebener Hinweis in einem älteren Fachbuch verführte zu einem Gang durch die Diezer Altstadt, zu der alten Synagoge der sogenannten Diezer Schutzjuden, die bereits vor Beginn des 17. Jahrhunderts unter dem Schutz des damaligen Landesherren oder wie in Diez der damaligen Landesherrin standen. Dieser Schutz war damals für ...