Verbandsgemeindechef Wolfgang Lambertz und seine Kollegen fordern Soforthilfe
Hilferuf: Bürgermeister der VG Cochem schreibt der Kanzlerin
Warten sehnsüchtig auf Touristen: Beilsteiner Gastronomen haben auf ihren leeren Stühlen Platz genommen. Bei schönem Wetter ist es vor allem am Wochenende alles andere als einfach, in der malerischen Gemeinde einen Platz zu bekommen. Corona hat alles verändert. Foto: Privat
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Cochem-Zell. Es geht um Existenzen. Die Situation ist dramatisch. Entlang der Mosel sollte jetzt eigentlich der Tourismus volle Fahrt aufgenommen haben. Die Realität aber sieht anders aus: Das Coronavirus hat alle zu einer Vollbremsung gezwungen. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise treffen die Moselregion mit ihren touristischen Leistungsträgern besonders hart. Viele Betriebe, ob Hotels, Pensionen, Gaststätten oder Ferienwohnungen sind seit dem 16. März geschlossen. Sie sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Das weiß der Cochemer Verbandsgemeindebürgermeister Wolfgang Lambertz aus vielen Gesprächen. „Die Not ist groß, die Verzweiflung auch“, betont der VG-Chef.

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Aus diesem Grund hat sich nun Wolfgang Lambertz direkt an Kanzlerin Angela Merkel gewandt. In einem Brief an die Regierungschefin äußert Lambertz seinen Unmut über die nach seiner Meinung ungenügenden Hilfen für touristische Leistungsträger und fordert Soforthilfen für Winzer, Gastronomie- und Hotelleriebetriebe.

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