Kommentar: Ein Leben auf dem Pulverfass

Es bedurfte nicht erst der Explosion dreier Güterwaggons bei Unkel, um den Rheinanliegern (erneut) drastisch vor Augen zu führen, wie gefährlich sie an dieser europäischen Verkehrsader leben – ob neben dem Fluss- oder dem Gleisbett! Es mutet wie blanker Zynismus an, wenn Berlin glaubt, der Güterverkehr per Bahn müsse sich erst (je nach Sichtweise) verdoppeln oder gar verzehnfachen, bis ein 116 Kilometer langer Westerwald-Taunus-Tunnel in Betracht gezogen werden kann.

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