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Ja zum Nürburgring

Sie schließen sich zusammen für eine Zukunft am Ring: Bürger und Aktivisten, denen etwas an der Rennstrecke in der Eifel liegt oder die von einem Aus am Ring betroffen wären. Wir stellen die drei Bürgervereinigungen vor.

Rund um die Eifel – Sie schließen sich zusammen für eine Zukunft am Ring: Bürger und Aktivisten, denen etwas an der Rennstrecke in der Eifel liegt oder die von einem Aus am Ring betroffen wären. Wir stellen die drei Bürgervereinigungen vor.

Tradition – Der Verein Ja zum Nürburgring wurde im November 1976 gegründet. Er ist die wohl bekannteste und einflussreichste Gruppierung, die sich öffentlichkeitswirksam für eine gemeinnützige Zukunft des Nürburgrings einsetzt. Auch, weil Vereinschef Otto Flimm (84 Jahre) lange Jahre Präsident des heute ADAC war. Hinter Flimm als Galionsfigur haben sich seit Anfang des Jahres die mehreren, einst mehr oder weniger zerstrittenen Gruppierungen versammelt. Flimm ist so zum Gesicht des Protests geworden: zum Erhalt des Gemeinwohls und des Breitensports auf der legendären Rennstrecke. Und gegen einen voreiligen Verkauf an einen kaltblütigen Investor, der nur auf Gewinnmaximierung aus ist.

Neustart – Der Verein Freunde des Nürburgrings mit seinen 250 Mitgliedern hat sich neu aufgestellt und zeigt sich spürbar deutlicher in der Öffentlichkeit. Neuer Vorsitzender ist Softwareunternehmer Manfred Sattler. Er will den Verein mit noch mehr motorsportlicher Kompetenz stärken. Bei den Rennteams wollen die Ringfreunde verstärkt um Mitglieder werben. Auch die Automobilindustrie hat Sattler auf seiner Gesprächsliste. Die hält er für den besten künftigen Ringbetreiber.

Einheit – Der Förderkreis Nürburgring wurde taufrisch am Montag in Nürburg bei einer Bürgerversammlung gegründet. In ihm vereinigt sind die Vereine Ja zum Nürburgring und Freunde des Nürburgrings sowie der Tourismusverein Nürburgring-Hocheifel. Zudem haben sich sofort einige der 350 Besucher der Veranstaltung beteiligt. Ziel ist es, dass die Rennstrecken weiter dem Gemeinwohl erhalten bleiben. Der Förderkreis schließt den Kauf oder eine Partnerschaft nicht aus. Ex-ADAC-Präsident Otto Flimm hat 250 000 Euro bereit gestellt. Letztlich sollen mehrere Millionen Euro zusammen kommen – von Bürgern, Unternehmern und Motorsportlern. jl

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