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Mittelrhein

BI Pro Brücke sieht eine 
ganze Region in Gefahr

Schicksalsstunde für die Mittelrheinbrücke: Am kommenden Montag, 12. März, stimmt der Rhein-Hunsrück-Kreistag darüber ab, ob er eine Brücke als kommunales Projekt komplett ablehnt. Sollte es so kommen, könnte der Bau einer Mittelrheinbrücke zwischen St. Goar und St. Goarshausen auf unbestimmte Zeit verschoben werden – wenn es überhaupt je dazu kommt.

Die Bürgerinitiativen am Mittelrhein fordern vom Kreistag Rhein-Hunsrück, der Planung einer Brücke zwischen  St. Goarshausen-Wellmich und St. Goar-Fellen zuzustimmen – unabhängig von der Trägerschaft.  Foto: Andreas Jöckel
Die Bürgerinitiativen am Mittelrhein fordern vom Kreistag Rhein-Hunsrück, der Planung einer Brücke zwischen St. Goarshausen-Wellmich und St. Goar-Fellen zuzustimmen – unabhängig von der Trägerschaft.
Foto: Andreas Jöckel

Mit einem entsprechend eindringlichen Appell wendet sich daher die Bürgerinitiative (BI) Pro Brücke vor der Abstimmung an die Mitglieder im Kreistag Rhein-Hunsrück und den Landrat Marlon Bröhr (CDU). Die BI weist „auf die enorme Bedeutung der Mittelrheinbrücke“ hin. „Wir stellen erneut deutlich fest, dass die Frage der Bauträgerschaft zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu klären ist. Vielmehr müssen nun alle Beteiligten ihre Bereitschaft zum sofortigen Start des Raumordnungsverfahrens erklären“, erklärt BI-Vorsitzender Bernd Zorn.

Die zuletzt beinah vollständig zum Erliegen gekommene Diskussion war vielleicht auch deshalb in den Monaten zuvor so intensiv, weil es sich „bei der Mittelrheinbrücke um eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Region handelt“, schreibt die BI. Insbesondere das Mittelrheintal, aber auch die Höhengemeinden links und besonders rechts des Rheines seien dringend auf den Bau der Mittelrheinbrücke angewiesen, um künftig bestehen zu können. „Es geht um eine ganze Region und deren Zukunft.“

Der Ausgang der Abstimmung ist ungewiss. Zuletzt hatten 88 Bürgermeister und Ortsvorsteher, vor allem Christdemokraten, Bröhrs Ansicht geteilt und in einem Appell vor einer kommunalen Trägerschaft gewarnt – wegen „großer Risiken einer finanziellen Überforderung“ des Landkreises. Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) hingegen sieht die Brücke weiterhin als Kreisstraße, bietet aber hohe Landeszuschüsse an. aj/mkn

Rheinland-Pfalz
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