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Sinzig

RZ-Adventskalender: Barbarossatrunk für den Gabentisch

Judith Schumacher

Mit ihrer Idee, dass Sinzig eine kulinarische Visitenkarte als Mitbringsel oder Geschenk braucht, lag Marie-Luise Genette genau richtig. „Es gab einfach kein Feinkostprodukt, das die Barbarossastadt in ihrem Namen vertritt“, sagt die Feinkosthändlerin, die seit fast 17 Jahren erfolgreich ihren Laden Les Olives in ihrem denkmalgeschützten Elternhaus Bachoven in der Bachovenstraße 10 betreibt.

Marie-Luise Genettes Kunden können sich in deren Geschäft Les Olives mit köstlichen Geschenken zum Fest eindecken. Foto: Judith Schumacher
Marie-Luise Genettes Kunden können sich in deren Geschäft Les Olives mit köstlichen Geschenken zum Fest eindecken.
Foto: Judith Schumacher

Heute ist der Barbarossatrunk – ein milder, gefälliger Birnenbrand mit 40 Volumenprozenten Alkohol, den eine Brennerei aus Föhren/Mosel eigens für sie herstellt – ein wahrer Renner. Neben anderen Edelobstbränden, die Marie-Luise Genette in hübsche Glasflaschen abfüllt, besticht er durch seine warme Farbe und den milden Geschmack.

Ein ansprechend gestaltetes Kärtchen mit dem Abbild des Kaisers Barbarossa verweist auf die historischen Hintergründe des mehrfachen Besuchs von Kaiser Rotbart in der Stadt. „Er wird gern zu festlichen Anlässen verschenkt und findet gerade in der kalten Jahreszeit immer mehr Liebhaber“, weiß die Sinziger Geschäftsfrau.

Mindestens genauso beliebt bei Marie-Luise Genettes Kunden sind die „Süßen Grüße aus Sinzig“: Handgefertigte Pralinen der Traditionsconfiserie Kunder in Wiesbaden, die Köstlichkeiten seit mehr als 100 Jahren herstellt und die Barbarossapralinen ebenfalls exklusiv für Marie-Luise Genette fertigt. In einer mit hübschen Aquarellzeichnungen von dem baulichen Aushängeschild der Stadt – der St.-Peter-Kirche – versehenen Verpackung befinden sich süße Sünden wie etwa Weinbrandganache, Bourbon-Cassis, Creme Maracuja oder Orangenmarzipan.

„Die Pralinen werden auch sehr gern von Austauschschülern für ihre Gasteltern genommen, weil sie sich leicht transportieren lassen“, so die Erfahrung Marie-Luise Genettes. Dass sie einmal ein Feinkostgeschäft führen würde, hatte sich die heute 60-Jährige, die lange Jahre als OP-Schwester arbeitete, nie erträumen lassen. „Doch die Arbeit macht mir eine Riesenfreude, und die Kunden schätzen, dass ich ihren Geschmack sehr gut kenne“, sagt sie schmunzelnd.

Von unserer Mitarbeiterin Judith Schumacher

Bad Neuenahr-Ahrweiler
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