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Betzdorf

Fehlende Schilder: Umleitung wegen Brückensperrung nicht auf Anhieb klar

Andreas Neuser

Trotz der Vollsperrung der Brücke an der Steinerother Straße in Betzdorf läuft der Verkehr einigermaßen problemlos. Schlimmeres war im Vorfeld befürchtet worden. Doch es gibt immer noch Fragen zu Umleitungen und auch zur Situation im Bereich der Bahnunterführung Kirchstraße/Hellerstraße. Hier wird von den Autofahrern weiterhin nicht die Beschilderung „Durchfahrt verboten“ beachtet.

Schilderwald und Brückensperrung: Durchfahrt nur bis zur Brücke möglich, das ist nicht korrekt. Foto: Markus Döring
Schilderwald und Brückensperrung: Durchfahrt nur bis zur Brücke möglich, das ist nicht korrekt.
Foto: Markus Döring

In der Friedrichstraße (von Alsdorf kommend) müsste bereits groß auf die Sackgasse Hellerstraße hingewiesen werden. Foto: Markus Döring
In der Friedrichstraße (von Alsdorf kommend) müsste bereits groß auf die Sackgasse Hellerstraße hingewiesen werden.
Foto: Markus Döring

Ein kritisierter Punkt ist weiterhin, dass die Ausschilderung der innerörtlichen Umleitung von Betzdorf über Wallmenroth und Scheuerfeld fast komplett fehlt. Wer in Betzdorf durch Wilhelmstraße und Kölner Straße in Richtung Wallmenroth fährt, der sieht nirgends mehr einen Hinweis auf eine Umleitungsstrecke, auch nicht in Wallmenroth in Richtung Scheuerfeld. Einige Bürger irritiert auch das Schild von Steineroth kommend in Höhe Abbiegung Dauersberg. „Durchfahrt verboten, Anlieger frei bis Baustelle“, ist da zu lesen. Das, so die Bürger, sei doch nicht korrekt. Schließlich komme man doch an der Brückenbaustelle, wenn auch mit Umwegen, vorbei.

Ebenso kritisch angemerkt wird eine Geschwindigkeitsregelung: Von Betzdorf die Steinerother Straße hoch gilt bis zum Ortsendeschild 50. Danach gilt dann 100, was aber kurze Zeit später wegen der Lkw-Sperre wieder auf 50 reduziert wird. Warum lässt man die wenigen Meter zwischen Ortsschild und 50-Schild nicht auch schon auf 50?

An der Bahnunterführung Kirchstraße wurde die Beschilderung geändert. Dennoch fahren immer wieder Autos falsch in die Unterführung. Foto: Markus Döring
An der Bahnunterführung Kirchstraße wurde die Beschilderung geändert. Dennoch fahren immer wieder Autos falsch in die Unterführung.
Foto: Markus Döring

Die Beschilderung auf der Hindenburgbrücke ist für Autofahrer eher irritierend. So schnell kann man nicht alles erfassen. Foto: Markus Döring
Die Beschilderung auf der Hindenburgbrücke ist für Autofahrer eher irritierend. So schnell kann man nicht alles erfassen.
Foto: Markus Döring

Problematisch ist die Situation immer noch in Sachen Hellerstraße und Unterführung zur Kirchstraße. Da gilt in Richtung Kirchstraße Durchfahrt verboten. Die Beschilderung könnte hier im Vorfeld (Friedrichstraße, Hindenburgbrücke) eventuell verbessert werden. Stärkere Hinweise, dass man hier (aus Richtung Alsdorf oder auch Innenstadt kommend) in einer Sackgasse landet, wären angebracht. Eine weitere Möglichkeit wäre, die Hellerstraße (von der Unterführung in Richtung Post, Stadthalle) komplett als reine Einbahnstraße auszuweisen. Parkmöglichkeiten für Rathausbesucher gibt es genug unterhalb vom S-Forum.

Viele dieser Punkte sind der Verkehrsbehörde bekannt, heißt es im Rathaus Betzdorf. Die Situation werde weiter beobachtet. So gebe es immer wieder Änderungen. An der Unterführung Kirchstraße gibt es neue Schilder. Die falsche Durchfahrt von der Hellerstraße sei auch geringer geworden. Dennoch werde auch nicht ausgeschlossen, dass die Hellerstraße Einbahnstraße wird.

Von unserem Redakteur Andreas Neuser

Betzdorf nicht verschwunden

Auch die Aktionsgemeinschaft Betzdorf reagiert in sozialen Medien auf die Brückensperrung. „Betzdorf ist verschwunden?“, wird da gefragt. Schaue man sich im großen Umkreis die Beschilderungen an, so könne für Menschen, die im Westerwald wohnen und überall das Wort „Betzdorf“ auf den Verkehrsschildern durchgestrichen sehen, dieser Eindruck entstehen.

Doch richtig sei, dass Betzdorf weiterhin erreichbar sei. Komme man aus Richtung Steineroth, könne man durch eine kleine Umleitung über die Kirchstraße den gewohnten Weg fortsetzen. So appelliert die Aktionsgemeinschaft an alle Kunden des Betzdorfer Einzelhandels (egal auf welcher Seite der Baustelle er seinen Sitz hat): „Kommen Sie nach Betzdorf – das oft beschriebene Verkehrschaos gibt es nicht. Kaufen Sie ein in Betzdorf und stärken Sie den Einzelhandel, der durch diese Baustelle stark gefährdet wird.“ an

Altenkirchen Betzdorf
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