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Thema Demenz im Film: Wenn die ganze Welt kopfsteht

Die Versorgung und Betreuung von Menschen mit Demenz sowie der Umgang mit der Erkrankung ist eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen der nahen Zukunft.

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Eine Szene aus dem Film „Das innere Leuchten“, der am Donnerstag, 14. September, im Kreml gezeigt wird.  Foto: Stefan Sick
Eine Szene aus dem Film „Das innere Leuchten“, der am Donnerstag, 14. September, im Kreml gezeigt wird.
Foto: Stefan Sick

Aktuelle Veröffentlichungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft gehen davon aus, dass derzeit 1,8 Millionen Menschen an einer Demenz erkrankt sind. Neuesten Schätzungen zufolge wird sich die Anzahl der Betroffenen bis zum Jahr 2050 auf rund 2,5 Millionen erhöhen. Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz sind einer hohen Belastung ausgesetzt.

Erste Anlaufstellen für Unterstützungsangebote können der Pflegestützpunkt Diez, das Burgschwalbacher Café Zeitlos oder auch die Internetseite der Demenz-Netzwerke Rhein-Lahn sein. Der Dokumentarfilm „Das innere Leuchten“ (D 2019, Regie: Stefan Sick, 95 Minuten, FSK: ab 6 Jahren) nähert sich dem Thema Demenz auf eher unerwartete Weise an. Wissenschaftliche Informationen oder Prognosen fehlen völlig.

Der Filmemacher Stefan Sick begleitet Bewohner einer auf Demenzbetreuung spezialisierten Pflegeeinrichtung mit der Kamera. So gewährt er uns Einblick in die häufig abgekapselte Lebenswelt der Dementen. Er verbringt viel Zeit mit Betroffenen und deren Umfeld, macht dabei auf einfühlsame Weise Mut dazu, sich mit der gefürchteten Krankheit auseinanderzusetzen. Ein Film im Rahmen von „Aktionstag Dokufilm“.

Zu sehen ist „Das innere Leuchten“ am Donnerstag, 14. September, um 18.30 Uhr im Kinosaal des Kreml. Eintritt: 5 Euro, Tickets:online über www.kreml-kulturhaus.de oder Telefon 06430/929.724 oder an der Abendkasse. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung der Demenz-Netzwerke Rhein-Lahn mit dem Programmkino im Kreml-Kulturhaus. red