Archivierter Artikel vom 13.09.2011, 08:39 Uhr

Papstbesuch soll auch den Absatz von Büchern ankurbeln

Wenn Benedikt XVI. Deutschland besucht, dann kommt er nicht nur als Oberhirte von knapp 1,2 Milliarden katholischen Christen und erster Mann des Vatikanstaates: Es kommt auch ein Erfolgsautor.

Wenn Benedikt XVI. Deutschland besucht, dann kommt er nicht nur als Oberhirte von knapp 1,2 Milliarden katholischen Christen und erster Mann des Vatikanstaates: Es kommt auch ein Erfolgsautor.

  1. 1 Mit dem zweiten Band seiner Jesus-Trilogie, der im März erschienen ist, belebte Benedikt XVI. als prominenter Autor den Absatz religiöser Bücher. Auch Benedikts Interviewbuch „Licht der Welt“, aufgeschrieben von Peter Seewald, das im November 2010 erschien, fand großes Interesse.
  2. Weitere Neuerscheinungen zum Leben und Wirken des Papstes sind noch vor dem Deutschlandbesuch angekündigt. Darunter: „Mein Bruder, der Papst“ ist der Titel eines bei Herbig erschienenen Buches, in dem Georg Ratzinger im Gespräch mit Joseph Hesemann aus dem privaten Leben des Kirchenoberhauptes erzählt.
  3. Im C. Bertelsmann Verlag erscheint dieser Tage die 700 Seiten starke Biografie „Benedikt XVI. – Der deutsche Papst“ von Andreas Englisch. Der Autor ist seit 1987 als Vatikan-Korrespondent für die „Bild“ in Rom tätig.
  4. Über die Erwartungen, die evangelische Christen an den Papstbesuch haben, gibt der bei Droemer-Knaur erschienene Band „Lieber Bruder in Rom!“ Auskunft. 16 Autoren, darunter der stellvertretende Präses der Synode der evangelischen Kirche in Deutschland, Günther Beckstein, der Leiter der Organisation „Pro Christ“, Ulrich Parzany, sowie Altbischöfe notieren darin in Briefform ihre Wünsche zur Ökumene.