Archivierter Artikel vom 22.12.2012, 08:00 Uhr

Mit dem Lesegerät im Bett

Dirk Kurz, Chef vom Dienst Mein iGerät und ich – wir pflegen eine vornehmlich dienstliche Beziehung. Spiele? Musik? Auf meinem iPad Fehlanzeige. Die Nutzung im trauten Heim beschränkt sich darauf, mitunter Serien oder Filme aus Mediatheken zum großflächigen Genuss auf die Wohnzimmerwand zu beamen.

Als Chef vom Dienst mit ständiger Ruf- und Problemlösungsbereitschaft rund um die Uhr ist es ein unschlagbarer Vorteil, binnen Sekunden Zugang zu den technischen Steuerungs- und Kontrollsystemen unserer Zeitung zu haben. In der Zeit, die ich früher für das Aufklappen des Notebooks und Drücken des Power-Buttons benötigte, kann ich jetzt bereits Details der Blattplanung aller Ausgaben der Rhein-Zeitung auf dem Display sehen. Ich kann über die Produktionskontrolle den Fertigungsgrad jeder einzelnen Seite abrufen sowie Ablauf und Stand des abendlichen Drucks unserer Zeitungen einsehen. Zudem habe ich Zugriff auf Agenturmeldungen und das Content-Management-System mit allen Texten, Fotos und Videos.

Ansonsten lese ich auf dem iPad Zeitung. Viele Zeitungen. Mitbewerber-Check sozusagen. Zusätzlich zu drei Print-Abonnements befinden sich aktuell 61 Apps von Zeitungsverlagen auf meinem Tablet, weitere 32 Digital-Ausgaben von Zeitungen und Magazinen stehen auf der Notizzettel-Warteliste. Ja, Zeitunglesen ist mein (liebstes) Hobby. Was das Schöne dabei an meinem „iGerät“ ist: Ein montägliches Nachrichtenmagazin wie den „Spiegel“ kann ich beispielsweise schon früh am Sonntagmorgen lesen – ohne aufstehen und an den Briefkasten zu müssen. Und ohne dass es beim Durchblättern im Bett raschelt ...