Archivierter Artikel vom 22.12.2012, 07:00 Uhr

Schnell noch die 148 000 Mails checken

Jörg Hilpert, Redakteur Computer sind toll – bräuchten sie nur nicht so ewig lang zum Hochfahren. Dann liegt das iPad da – ein Knopfdruck, und sofort ist das Gerät hellwach: Das ist für mich die große Faszination beim Tablet. Super. Wie geht das?

Die Antwort darauf interessiert mich kaum noch. Das Ding ist einfach praktisch. Schnell noch die 148 000 Mails checken, dann vielleicht die Welt retten. Oder doch mal eben schauen, wie andere Medien die Welt sehen.

Und auf dem Weg zum nächsten Termin führt dann die Navigon-App. Mist hat sie bisher nie erzählt. Meine prinzipielle, tief sitzende Ablehnung gegenüber Ortungsdiensten hat sich auch vergraben, seitdem ich selbst mitten in einer unbekannten Stadt immer genau weiß, wo es langgeht. Natürlich hat das Ding auch gravierende Nachteile. Meine Frau mag es nicht, auf dem Bildschirm rumzutippen. Und mein Sohn entwendet mir das Gerät, sobald er es erblickt. Serien gucken. Oder spielen. „Temple Run“ und „Jetpack“ hat er durchgesetzt. Gleich mal im Internet nachschauen, was da Schlimmes passieren kann. Geht ja jetzt ganz schnell.

Von meinem iPad gesendet