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    Ettringen

    Neue Dorfmitte: Abriss der Häuser in Ettringen steht bevor

    Die ersten Vorbereitungen zum Abriss der Häuser für die neue Ettringer Dorfmitte haben begonnen. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Mittwochabend nun auch den Bebauungsplan für das Teilgebiet "Pfarrstraße – Bäckerstraße" einstimmig beschlossen. Damit rückt die Umsetzung der Pläne zum neuen "Quartier am Dorfplatz" in greifbare Nähe.

    Von unserer Redakteurin Anne Fuhrmann

    Wie Ortsbürgermeister Werner Spitzley erläuterte, liegt das Projekt im Zeitplan. Im April hatte der Entwurf des Bebauungsplans den Gemeinderat passiert (die RZ berichtete). Vom 26. Mai bis zum 30. Juni wurden die Behörden und die Träger öffentlicher Belange beteiligt. Ihre Stellungnahmen mussten nun vom Gemeinderat gewürdigt werden. Grundsätzlich wurde von allen Seiten Zustimmung signalisiert. Widersprüche sind nicht gekommen, sagte Spitzley. Nur kleinere formale Änderungen wurden angeregt. Mit dem einstimmigen Satzungsbeschluss hat der Gemeinderat Ettringen jetzt Baurecht geschaffen.

    Vor wenigen Tagen haben Biologen die abrissreifen Häuser bereits besichtigt, um zu überprüfen, ob dort geschützte Arten leben. Fledermäuse und andere Tiere wurden dort aber nicht gefunden, teilte Spitzley mit. Auch in dieser Hinsicht sei nun der Weg für das Bauprojekt frei.

    Auf dem 3200 Quadratmeter großen Areal zwischen Haupt-, Bäcker-, Leineweber- und Pfarrstraße plant ein Investor – eine Planungs- und Ingenieursgesellschaft aus Gelsenkirchen – ein Geschäftshaus. Darin sollen eine Arztpraxis, ein Café, ein Einkaufszentrum und Platz für Wohngruppen mit zehn bis zwölf Senioren entstehen. Auf dem Gelände soll außerdem das neue Gemeindehaus von Ettringen stehen, dass das bisherige sanierungsbedürftige Gebäude in der Kreuzstraße ersetzen soll. Wie eine zuständige Planerin in der Sitzung erklärte, setzt der Bebauungsplan noch keine Details wie die Straßengestaltung oder die Anordnung der mehr als 40 Parkplätze fest. Diese Punkte müssten zu einem späteren Zeitpunkt beschlossen werden.

    Derweil hat die Ausschreibung für die Arbeiten auf dem Areal begonnen, sagte Spitzley. Schon bald sollen die Bagger anrücken. Ein zeitiger Beginn ist wichtig, denn die bewilligten Fördergelder stehen nur für 2014 und 2015 bereit. Bis Ende des kommenden Jahres muss daher der Bau im Dorfzentrum fertig werden, um die erwarteten Zuschüsse in Höhe von insgesamt mehr als 400 000 Euro zu erhalten.

    Auch im Neubaugebiet "Ober dem Dorf" soll sich etwas tun. Nachdem in den Straßen Ober dem Dorf, Ackerweg und An der Trift die Beleuchtung hergestellt ist, soll dort bald auch die Baustraße ersetzt werden. In seiner nächsten Sitzung im September wird sich der Gemeinderat aller Voraussicht nach mit der Straßenplanung beschäftigen, kündigte Spitzley an. Dann sollen erste Ideen vorgestellt werden.

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