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    Kretz/NiederdürenbachHunderte Strohballen standen in Flammen: Feuerteufel verursacht hohen Schaden

    Erneut brannten in der Nacht zum Montag zwischen Kretz und Plaidt und an vier Stellen im Kreis Ahrweiler Strohballen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

    Rund 20 Kräfte von den Feuerwehren Kretz, Kruft und Plaidt rückten nach Angaben von Dirk Schwindenhammer, Wehrführer der Plaidter Feuerwehr, aus. Sie bewässerten das Umfeld um die knapp 100 brennenden Strohballen, die pyramidenartig gestapelt waren, damit sich das Feuer nicht ausbreitete. Die Strohballen brannten dann kontrolliert ab. Gebäude oder Personen waren nicht in Gefahr. Dass es zuvor noch geregnet hatte, hatte laut Schwindenhammer kaum Auswirkungen auf die Brennbarkeit des Strohs. Das Wasser dringe nicht tief genug in die Ballen ein. Den Schaden schätzt die Polizei Andernach auf rund 2500 Euro.

    Rund zwei Stunden später brannten noch rund 120 Strohballen an der L 113 zwischen Wassenach und Glees, etwa drei an der K 52 zwischen Ober- und Niederdürenbach, rund 300 an der L 82 zwischen Niederzissen und Wehr. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei Remagen auf rund 10.500 Euro. In den frühen Morgenstunden wurde die Feuerwehr dann noch nach Weiler gerufen, wo etwa zwölf Strohballen brannten.

    Die Brände reihen sich in die Serie ein, unter anderem zwischen Kruft und Ochtendung, zwischen Kretz und Nickenich, in Miesenheim und zweimal in Thür haben bereits Strohballen gebrannt (die RZ berichtete). Die Ermittlungen in der Brandserie im Kreis Mayen-Koblenz hatte bereits die Kriminalinspektion Mayen übernommen.

    In allen Fällen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Hinweise an die Polizeiinspektionen Andernach, Tel. 02632/9210, und Remagen, Tel. 02642/93820, oder das Polizeipräsidium Koblenz.

    eck/ys

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