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    Förderprogramm "Ländliche Zentren": Bolzplatz landet auf Ochtendunger Wunschliste weit oben

    Die Wunschliste der Ochtendunger ist groß: Mehr als 60 Anregungen sind während der Bürgerbeteiligung zum Förderprogramm "Ländliche Zentren" zusammengekommen. Die zehn besten Vorschläge sind nun dem Ochtendunger Gemeinderat präsentiert worden. Auch die Ergebnisse der Jugendbefragung stehen inzwischen fest.

    Einen Bolzplatz wünschen sich die Ochtendunger Jugendlichen am ehemaligen Lidl-Standort in der Kanalstraße. Diese und weitere Ideen sollen nun in ein Konzept münden.
    Einen Bolzplatz wünschen sich die Ochtendunger Jugendlichen am ehemaligen Lidl-Standort in der Kanalstraße. Diese und weitere Ideen sollen nun in ein Konzept münden.
    Foto: Anne Fuhrmann

    Von unserer Redakteurin Anne Fuhrmann

    Sowohl bei den Workshops mit fast 50 Teilnehmern als auch bei der Beteiligung der Ochtendunger Jugend stand ein Wunsch ganz oben auf der Liste: Die Gemeinde soll klären, ob und unter welchen Bedingungen der ehemalige Lidl-Standort an der Kanalstraße zeitweise als Bolzplatz genutzt werden kann. Eine solche Fläche fehlt den Jugendlichen bereits seit Jahren, doch die Suche nach einem geeigneten Ort verlief bisher erfolglos (die RZ berichtete). Im selben Atemzug wünschen sich die Jugendlichen eine Dirt-Bike-Bahn, auf der sie sich mit ihren Fahrrädern austoben können.

    Auf Platz zwei der Prioritätenliste landete der Vorschlag, ein neues Feuerwehrgerätehaus zu bauen, damit das jetzige Gebäude am Raiffeisenplatz anderweitig genutzt werden kann. Ziel des Vorschlages ist es, die Ortsmitte stärker zu beleben, indem dort Platz geschaffen wird, um verschiedene Angebote zu machen. Ebenso viel Zuspruch erhielt die Idee, die Bushaltestelle an der Zentralkreuzung neu zu organisieren. Mit der Hauptkreuzung befasst sich auch die dritte Anregung: Nach dem Wunsch der Ochtendunger soll sie umgestaltet werden, zum Beispiel in einen Kreisverkehr.

    Dass die Verkehrslage an der Kreuzung schwierig ist, hat auch Christoph Bökenbrink, Ingenieur des beauftragten Planungsbüros, festgestellt. Insbesondere im Kernbereich von Ochtendung gibt es nach seiner Einschätzung außerdem eine prekäre Parksituation. Aus diesem Grund hat sich ein Großteil der Workshopteilnehmer für Zonen für Anwohnerparken ausgesprochen. Ebenso viele Nennungen erhielt der Wunsch, dass sich ein Drogeriemarkt im Ort ansiedelt.

    Angeregt haben die Teilnehmer darüber hinaus, den Bereich um Bachstraße, Kastorstraße, Klöppelsgasse und Hauptstraße als reinen Wohnstandort zu entwickeln und Handel und Dienstleistungsbetriebe an den Raiffeisenplatz zu verlagern. Gewünscht wurde außerdem, die Ortsmitte durch einen reaktivierten Wasserlauf zu beleben. Zu den weiteren Vorschlägen gehörte das Gestalten des Schulhofs und des Dorfplatzes durch Eigeninitiativen, das Schaffen eines Proberaums für Musikgruppen, ein Konzept zum barrierefreien Ausbau des Ortskerns, Einbahnstraßenregelungen im Kerngebiet und das Aufwerten des Kirchenumfeldes.

    Wie Jugendpfleger Thomas Geisen berichtete, wurde eine Fragebogenaktion für die Jugendlichen des Ortes durchgeführt. Fast 80 Rückläufe hat es dabei gegeben und etwa genauso viele Verbesserungsvorschläge wurden gemacht. Mit Abstand am meisten gewünscht wurden dabei Bolzplatz und Dirt-Bike-Park. Wichtig waren den Jugendlichen aber unter anderem auch ein Basketballplatz, ein Wasserspielplatz, eine Fläche für Cage Soccer, ein Drogeriemarkt, drahtloses Internet im Jugendtreff und mehr Sitzmöglichkeiten in der Ortsmitte.

    Über den Sommer soll das Planungsbüro an einem Konzept arbeiten, damit konkrete Maßnahmen entwickelt und später gefördert werden. Bökenbrink schätzt, dass es im kommenden Winter fertig wird und dann im Gemeinderat beschlossen werden kann.

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