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    Bad Kreuznach

    Endlich Ruhe in der Neustadt? Wie die Beteilgten den ersten Abend mit der neuen Sperrzeitregelung erlebten

    Savas Önal ist die Nervosität anzumerken. Der Betreiber der Szene-Bar Moritz in der historischen Bad Kreuznacher Neustadt steht am Zwingelbrunnen und beobachtet die Lage entlang der unteren Mannheimer Straße genau. Es ist 2 Uhr. Dann geht er zurück in seine Kneipe, begrüßt den ein oder anderen Gast – und teilt ihm sogleich mit, dass er bald schließen muss. Um 3 Uhr.

    Die historische Bad Kreuznacher Neustadt in der Nacht zum Sonntag gegen 2.45 Uhr: Vor der Moritz-Bar tummeln sich Gäste. Sie mussten den Laden wegen der neuen Sperrstunde verlassen.
    Die historische Bad Kreuznacher Neustadt in der Nacht zum Sonntag gegen 2.45 Uhr: Vor der Moritz-Bar tummeln sich Gäste. Sie mussten den Laden wegen der neuen Sperrstunde verlassen.
    Foto: Marian Ristow

    An diesem Abend greift zum ersten Mal die neue Sperrstunde. Und Önal wird sich daran halten. Auch weil in der Neustadt nicht allzu viel los ist in dieser Nacht zum Sonntag. Zu viele andere Events wie das Weinfest der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach oder „Wein im Park“ in Bad Sobernheim verhindern, dass die Massen durch den historischen Stadtkern pilgern.

    Normalerweise ist das anders. In keinem Viertel der Stadt ist die Kneipendichte so hoch wie im historischen Stadtkern. Angefangen mit der Schirmbar, zwischen Mühlenteich und Nahe, über Moritz, City Treff, 3Stein, Krone, Halli Galli, Alt Berlin bis hin zum Dart Inn im Braunshorn – wer in Bad Kreuznach feiern und auch mal von Kneipe zu Kneipe ziehen will, der tut das in der historischen Neustadt. Auch der Dönerladen am Zwingelbrunnen und der dort beheimatete Kiosk – Ullis Trinkhalle – tragen mit dazu bei, dass hier am Wochenende die Post abgeht.

    Dabei ist das Moritz einer der wichtigsten Anlaufpunkte in der Neustadt. Eine Tatsache, die Önal selbstbewusst auftreten lässt. Er ist ungeduldig, sieht sich häufig um. Auch wenn ihm die magische 3-Uhr-Grenze eigentlich nicht in den Kram passt, auch wenn er dagegen anwaltlich vorgegangen ist, heute wartet er darauf. Denn er will sehen, was passiert. Kontrolliert das Ordnungsamt die Einhaltung der neuen Sperrzeit?

    Savas Önal, Betreiber der Moritz-Bar.
    Savas Önal, Betreiber der Moritz-Bar.
    Foto: Christoph Erbelding

    Die Anwohner beschweren sich seit Jahren über die Exzesse dort, fühlen sich um den Schlaf gebracht. Die Stadtverwaltung reagierte, das Amt für Recht und Ordnung verkündete am Freitag das Inkrafttreten der neuen Verordnung. Dass Savas Önal kein Freund dieser neuen Regelung ist, war schon vorher öffentlich geworden.

    Laute Passanten sind das Problem

    Rund 3000 Euro Verlust pro Wochenende kalkuliert Önal durch die neu verhängte Sperrstunde ein. Er sagt: „Die Leute gehen heutzutage später weg. Erst gegen 1 Uhr wird es bei uns richtig voll. Wenn die Leute wissen, dass es um 3 Uhr zu Ende ist, schreckt das ab.“ Die Stunden zwischen 3 und 5 Uhr in der Früh sind für ihn mit die umsatzstärkste Phase.

    An diesem Abend gestaltet sich die Lautstärke rund um den Zwingelbrunnen eigentlich erträglich. Hin und wieder ziehen einige Gruppen laut diskutierend, teilweise auch grölend vorbei. „Die Mannheimer Straße ist wie eine Autobahn für Fußgänger“, beschreibt Önal die nächtliche Situation. „Was sollen wir Kneipiers denn machen, wenn hier Leute laut schreiend herumlaufen?“, fragt er rhetorisch. Als Betreiber tue man schon alles, um die Problematik mit den Gästen vor der Tür in den Griff zu bekommen. Man habe Sicherheitsleute, die die Gäste, die draußen warten oder rauchen, zur Ruhe ermahnen. Getränke mit rauszunehmen, sei grundsätzlich nicht erlaubt, sagt Önal und zeigt in Richtung Dönerladen.

    Das türkische Schnellrestaurant, über dessen Eingang noch der alte Name City Grill prangt – mittlerweile heißt der Laden Pizza Med Point – gilt vielen Anwohnern als Epizentrum des Lärms. Es ist 2.10 Uhr, der Dönerladen ist gut besucht. Nachtschwärmer haben Hunger. Dass es hier auch mal lauter werden kann, ist klar. Der Vorwurf einiger Anwohner: Die Ladenbesitzer kümmerten sich nicht um die Hinterlassenschaften ihrer Gäste. Auf den ersten Blick fällt auf: Ein Mülleimer fehlt. Ein paar Meter weiter in Richtung Nahe hat es doch tatsächlich jemand geschafft, eine ganze Pizza auf dem Boden zu platzieren. Savas Önal geht es nicht um Kollegenschelte. Er stellt aber klar: „Wenn vor einem Lokal Dreck herumliegt, muss sich der Besitzer darum kümmern.“

    Im Dönerladen selbst sind die Mitarbeiter die Ruhe selbst. Sie wollen ihre Arbeit machen, Geld verdienen. Sie werden an diesem Abend um 3 Uhr schließen, bestätigt ein Mitarbeiter. Damit gehen auch ihnen dicke Einnahmen durch die Lappen, der Andrang in der Nacht ist hier fast schon legendär. „Wir müssen“, sagt der Mitarbeiter. „Das ist das neue Gesetz.“

    2.15 Uhr: Niemand kommt mehr ins Halli Galli.
    2.15 Uhr: Niemand kommt mehr ins Halli Galli.
    Foto: Christoph Erbelding

    Ein anderer Hauptanlaufpunkt ist das Halli Galli. Eine Raucherkneipe, die von der bekannten Gastronomen-Familie Hölzgen betrieben wird. Vor der Kneipe stehen einige Gäste, die Lautstärkeverhältnisse sind mäßig. Anna Hölzgen, die das Halli Galli führt, zeigt auf eine Wohnung im Nachbarhaus. Dort sind die Fenster geöffnet, es scheint, als würde dort gefeiert. „Die Kneipen sind nicht die einzigen potenziellen Krachmacher hier“, sagt sie. Auch das Halli Galli hat schon seit Längerem einen Türsteher engagiert. Er geht unerbittlich seiner Arbeit nach. Jeder Gast, der mit einem Getränk auf die Straße will, wird zurück in den Laden geschickt. Ab 2.15 Uhr ist dann Einlassstopp. Immer wieder kommen Leute an, die reinwollen. Sie werden abgewiesen – und bekommen sogleich eine Erklärung, in der Hoffnung, dass sie die Sperrstunde akzeptieren.

    Nicht einfach um 3 Uhr abschließen

    „Zwar steht in der Verordnung, dass die Sperrstunde ab 3 Uhr in Kraft tritt, aber wir können ja nicht einfach um 3 Uhr abschließen. Die Gäste müssen austrinken und das Lokal verlassen“, beschreibt Anna Hölzgen die organisatorischen Herausforderungen, denen sich die Kneipiers gegenübersehen. „Wenn wir alle Gäste um 3 Uhr nach draußen bitten, ist die Geräuschkulisse doch dreimal höher, als wenn sich die Kneipe nach und nach leert“, prognostiziert Anna Hölzgen. Und doch sieht sie ihren Laden und auch die anderen Kneipen in einer besseren Situation als das Moritz. „Bei Savas Önal geht es erst ab 2 Uhr los. Bei uns sind schon vorher Leute. Wir können mit der Sperrstunde eher leben.“

    Als die Uhr 2.45 Uhr anzeigt, steht Anna Hölzgen im Moritz. Sie sieht, wie die Leute den Laden verlassen. Gerade hat Moritz-Chef Savas Önal verkündet, dass er gleich schließen muss, die Sperrstunde sei schuld, Danksagungen, trägt er seinen Gästen auf, seien an die Stadt zu richten. Es ist nicht so viel los an diesem Abend – doch Schlüsse daraus zu ziehen, wäre trügerisch, glaubt Anna Hölzgen. „Was, wenn hier der Laden brummt? Dann müssen alle um 3 Uhr auf die Straße. Was dann los ist, kann man sich vorstellen.“

    Als sechs Polizisten gegen 2.55 Uhr am Moritz vorbeischlendern, sind die meisten Gäste schon weitergezogen.
    Als sechs Polizisten gegen 2.55 Uhr am Moritz vorbeischlendern, sind die meisten Gäste schon weitergezogen.
    Foto: Marian Ristow

    Diesmal ist es kurz laut. Sehr laut. „Moritz, Moritz“-Rufe. „Viva Colonia“-Gesänge. Inszenierte Fastnachtsstimmung mitten im Juni. Auch Savas Önal protestiert eifrig mit seinen Gästen, während im Moritz die Lichter angehen. Ein paar Meter weiter gehen sie aus. Im Dönerladen ist es dunkel, nur der Grill sorgt noch für Wärme und etwas Helligkeit. Der Laden aber brummt noch. Die Menschenschlange ist lang. Alle bis 3 Uhr bedienen? Eigentlich unmöglich. Und dennoch: Kurz darauf hat der Laden geschlossen.

    Die Feiernacht in der historischen Neustadt endet um 3 Uhr. Die Leute ziehen weiter oder gehen heim. Der Abend ist glimpflich verlaufen, es war nur kurz laut. Er liefert aber eine Vorahnung dafür, was die historische Neustadt mit der neuen Sperrstunde in der nächsten Zeit erwartet.

    Von Marian Ristow und Christoph Erbelding

    Kneipen: OB geht auf Nachtvisite

    Bad Kreuznach. Die Stadtchefin verschaffte sich selbst einen Überblick: In der Nacht zum Sonntag trafen Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer und Gatte Günter um 3.20 Uhr in der Neustadt ein – um dort eine fast menschenleere Mannheimer Straße vorzufinden. Nach kurzer Besprechung mit den sechs Polizeibeamten und drei Mitarbeitern des Ordnungsamtes kam die OB zu folgendem Ergebnis: „Wir haben 3.20 Uhr, und hier ist Ruhe. Es funktioniert.“

    Es war das erste Wochenende, an dem die neue Sperrzeitregelung galt. Im Bereich zwischen Hoch- und Rossstraße, der Neustadt, dem Kneipenviertel der Stadt, schließen die Kneipen nun am Wochenende um spätestens 3 Uhr. Vergangenen Freitag wurde die Neuregelung der Schließ- und Öffnungszeiten verkündet, schon vorher hatte sich unter den Kneipiers und Gaststättenbetreibern Widerstand geregt. Letztlich hielten sich alle Betreiber an die neue Gesetzgebung. Das Ordnungsamt, eskortiert von sechs Polizisten, kontrollierte die Einhaltung, Verstöße wurden nicht registriert.

    Allerdings: Bevor die Oberbürgermeisterin und die Vollzugsbeamten eintrafen, spielten sich im historischen Stadtkern andere Szenen ab. Szenen, die sich die Befürworter der Sperrstunde etwas anders vorgestellt haben dürften. Zwar hielten sich die Wirte an die Regelung, den Gäste allerdings, die um 3 Uhr vor die Tür gesetzt wurden, war die Sperrstunde reichlich egal. Vor dem Moritz wurde minutenlang lautstark „Moritz, Moritz“ skandiert, bevor die Meute von dannen zog.

    Dabei erreichte sie eine Lautstärke, die sicherlich über den zulässigen Pegeln bei nachtschlafender Zeit lag. Inszenierter Protest oder ehrlich gemeinte Unmutsbekundung? Die Wahrheit dürfte irgendwo dazwischen liegen. Fakt ist: Die Sperrstunde schmeckt den Gästen wenig, den Wirten, und das ist keine Überraschung, noch weniger. Denn sie bedeutet neben Umsatzeinbußen auch logistische und organisatorische Herausforderungen.

    Von Seiten der Polizei hieß es mit etwas Abstand zur Nacht: Alles ist ruhig verlaufen. „Wir haben das Ordnungsamt unterstützt“, sagte Arndt Hebel, Stellvertretender Dienststellenleiter der Kreuznacher Polizei. Ob das auch weiterhin der Fall sein wird, sprich, ob nun jeden Freitag und Samstag Beamte das Ordnungsamt unterstützen, steht noch nicht fest. „Das galt erst mal nur für den Samstag und war ein Ersuchen der Stadt. Wir würden uns auch weiterhin daran halten, sofern es die personelle Situation zulässt“, erläuterte Hebel. Bindet etwa ein Unfall die Einsatzkräfte, müssen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes künftig allein dafür sorgen, dass die Verordnung eingehalten wird.

    Von Marian Ristow und Christoph Erbelding

    Kommentar zur Sperrstunde: Der Groll der Feiernden wird größer werden

    Heike Kaster-Meurer zieht bereits nach einem Abend ein zufriedenes Fazit und genießt die Ruhe, die sie in der Nacht zum Sonntag ab 3.20 Uhr in der historischen Neustadt vorfindet. Alles richtig gemacht, soll das zum Ausdruck bringen – die Sperrstunde ist ein voller Erfolg.

    Das aber ist eine voreilige Einschätzung der Gemengelage rund um die neue 3-Uhr-Verordnung im Bad Kreuznacher Kneipenviertel. Es wird in den kommenden Wochen nicht leiser werden vor den Kneipen Moritz, Halli Galli, Holzwurm und wie sie alle heißen. Am ersten Abend hat die Stadt auch davon profitiert, dass viele Kneipengänger noch nichts von der neuen Verordnung gewusst haben. Sie wird sich nun immer weiter rumsprechen. Und Groll bei den Feiernden auslösen.

    Schon jetzt war es zwischen 2.42 und 2.57 Uhr extrem laut – weil das Partyvolk voller Überzeugung Lautstärke produziert und nicht unterbewusst die Dezibelskala nach oben geschraubt hat. Der Stadt bleibt eigentlich nur die Möglichkeit, auf extrem starke Kontrollen zu setzen. Ob sie das aber wirklich will?

    E-Mail: christoph.erbelding@ rhein-zeitung.net

    Das Gold bekommt Gäste auf dem Silbertablett serviert: Diskothek mit ramponiertem Ruf hat weiterhin geöffnet

    Bad Kreuznach. Es ist das Wochenende nach der Drogenrazzia: Das Gold öffnet am Samstagabend wieder seine Türen. „Geschlossene Gesellschaft“ sagt das handgeschriebene Schild am Eingang. Es ist kurz vor 0 Uhr. Drei Damen verlassen den Nachtklub. „So, jetzt müssten alle draußen sein“, sagt einer der Türsteher augenzwinkernd. Galgenhumor? „Der Ruf ist erst mal ruiniert“, führt er weiter aus. „Wir wollen aber weiterhin samstags öffnen, damit die Leute sehen, dass wir weitermachen.“

    Der Neubetreiber plant einen sogenannten Relaunch der Diskothek. Alles soll neu werden. Sanierung, Umbau, Umbenennung. Mit dem Namen Gold lässt sich auf Dauer kein Umsatz mehr machen, da ist er sich sicher. Der Eindruck gegen Mitternacht scheint das zu bestätigen: 10, vielleicht 15 Leute haben sich in den Klub im Bahnhof verirrt. Es herrscht gähnende Leere. Daran ändert sich in der nächsten halben Stunde nichts.

    Drei Stunden später. Es erscheint Licht am Ende des Gold-Tunnels. Das Leid der anderen wird zur goldenen Trumpfkarte für die Diskothek mit dem Ruf eines Drogenverstecks – zumindest an diesem Abend. In der historischen Neustadt greift die neue Sperrstunde. Für das Gold gilt diese nicht. Das hat Heiderose Häußermann, Leiterin des Amtes für Recht und Ordnung der Stadt, noch einmal bestätigt. Es kann bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert werden. Viele Nachtschwärmer ziehen von der Neustadt los. Eine Liveübertragung auf der Facebook-Seite des Klubs zeigt ab 3.45 Uhr deutlich: Aus gähnender Leere ist dichtes Gedränge geworden. Der Ruf des Klubs ist nach der Drogenrazzia scheinbar doch nicht derartig ramponiert. Die Neustadt-Sperrstunde macht's möglich: Das Gold bekommt die Gäste auf dem Silbertablett serviert. ri/ce

    Das Facebook-Video aus der Bad Kreuznacher Diskothek Gold am Hauptbahnhof in der Nacht zum Sonntag finden Sie im Internet unter ku-rz.de/goldcomeback

    Kneipiers solidarisieren sich mit KollegenAnwalt der Moritz-Bar im Interview: Die Sperrstunde löst Probleme nichtKommentar zur Sperrstunde: Der Groll der Feiernden wird größer werdenDas Gold bekommt Gäste auf dem Silbertablett serviert: Diskothek mit ramponiertem Ruf hat weiterhin geöffnetProteste vor der Moritz-Bar: Bad Kreuznacher Kneipen halten sich an neue Sperrstundeweitere Links
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