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    Das Wunder von Berlin

    AUS, AUS, AUS! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister! Heute jährt sich das Wunder von Bern.

    Zeichnung: Klaus Wilinski
    Zeichnung: Klaus Wilinski

    Mainz - AUS, AUS, AUS! Das Spiel ist aus! Deutschland ist Weltmeister!

    Heute jährt sich das Wunder von Bern. 1954 tobte die Nation und jetzt ist es wieder so weit: Deutschland ist Weltmeister. In der Energiewende. Letzte Woche hat der Bundestag entschieden: Deutschland steigt aus der Kernkraft aus. Und Hollywood? Macht einen Film draus: Das Wunder von Berlin.

    Eine bewegende Geschichte: Der in Kämpfen ergraute Anti-AKW-Aktivist, eine Paraderolle für Bruno Ganz, kommt nach Jahrzehnten Wackersdorf-, Whyl- und Brokdorf-Kämpfen wieder nach Hause. Sein Parka ist zerschlissen, seine Augen sind vom Tränengas gezeichnet, seiner Familie ist er fremd geworden. Doch am Schluss geht er, wieder versöhnt, Hand in Hand mit seinem Sohn (in einer Gastrolle: Philipp Rösler jr.) vom abgeschalteten AKW (charakterstark dargestellt von Biblis A) in den Sonnenuntergang.

    Der Film gilt schon jetzt als oscarverdächtig. Konkurrenz droht ihm nur vom Historiendrama „Südwestwärts!“, zu dem gestern in Mainz die letzten Dreharbeiten stattfanden. Tausende Komparsen wirkten mit, um den Treck der Siedler nachzustellen, die zu Anfang des letzten Jahrhunderts (1905) unter Mühen und Entbehrungen nach Südwesten zogen. Auf der Suche nach mehr Platz und bargeldlosem Würstchenverkauf. Ein Ausstattungs-Oscar ist dem Film jetzt schon sicher. In jahrelanger Kleinarbeit hat man das rote Fort nachgebaut, das von den Indianern „Platz des Gesichts, das vertritt“ (Englisch: Co-Face-Arena) genannt wurde.

    Keine Chance auf einen Oscar hat die überdrehte Hochzeitskomödie „Charlene albert rum“, die am Wochenende Premiere hatte. Ein Kritiker: „Man weiß bei den Gags immer schon, was kommt. Eine meterlange Tischdecke als Brautschleppe, da ist klar: Wenn Charlene zum Tanz geführt wird, reißt sie Geschirr, Rotwein und Soßen mit Karacho zu Boden. Der kürzeste Kino-Kuss aller Zeiten rettet’s auch nicht.“

    Büb Käzmann alias Markus Höffer-Mehlmer ist Kabarettist und lebt in Mainz ( www.bueb-kaezmann.de)

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