Werden seelische Leiden künftig Thema in den Schulen?

Depressionen treten nicht nur im Erwachsenenalter, sondern oft schon im Kindes- und Jugendalter auf. Deshalb setzt sich der Präsident der rheinland-pfälzischen Psychotherapeutenkammer, Peter Brettle, für mehr Prävention schon in jungen Jahren ein. Der Psychotherapeut wünscht sich ein Schulfach „Ernährung und Gesundheit“, in dem es auch um psychische Erkrankungen wie Depressionen geht.

„Dabei sollte das präventive Basiswissen wie ausreichendes Schlafen, genügend Bewegung und gute Ernährung vermittelt werden. Schon scheinbare Kleinigkeiten wie diese können dazu beitragen, dass die Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, geringer wird.“ ck