Archivierter Artikel vom 04.04.2012, 12:19 Uhr
Mainz

Osterglocken, Tulpen, Primeln: Das Fest wird bunt

Die Ostervorbereitungen sind in vollem Gange. Vor allem spürt man das natürlich beim bunten Mainzer Marktreiben.

Blumen gehören Ostern einfach dazu, wirbt Gudrun Klag auf dem Mainzer Wochenmarkt.
Blumen gehören Ostern einfach dazu, wirbt Gudrun Klag auf dem Mainzer Wochenmarkt.
Foto: Bernd Eßling

Bei bestem Wetter werden die Einkaufstaschen mit allerlei Leckereien gefüllt. Die MRZ hat sich bei Händlern und Kunden ein wenig umgeschaut und herausgefunden, was bei den Menschen aus Mainz und Umgebung in der vorösterlichen Zeit besonders beliebt ist. Bei Frank und Sylvia Dubberke kommt eine kalte Platte auf den Tisch. „Bei uns stehen Wurst und Käse ganz oben auf der Einkaufsliste“, meint das Ehepaar aus Wörrstadt. Für die beiden wird es ein ganz besonderes Fest: „Die Taufe unserer Tochter steht am Wochenende an. Die ganze Familie wird beim Osterfrühstück anwesend sein“, freuen sich die Dubberkes. Sie kombinieren die Taufe aber durchaus mit den traditionellen Ostereiern.

Dass bei vielen Mainzern ein saftiger Osterbraten auf dem Programm steht, weiß niemand besser als die Mitarbeiterinnen der Metzgerei von Ingrid Harth. Lamm- und Rinderbraten seien erste Wahl, wenn es ums Fleisch geht. Auch bei Familie Becker aus Nieder-Olm geht es am Ostersonntag herzhaft zu. „Es gibt Rinderfilet mit Kroketten und Brokkoligemüse“, erzählt Peter Becker. Am Ostermontag geht das Ehepaar in ein Restaurant.

Ein reich gedeckter Tisch verlangt nach dem passenden Schmuck. Dafür eignet sich nichts besser als die Blumen der Saison, meint Ellen Schumacher. „Am besten verkaufen sich Blumen, die kräftige Farben haben. Dazu gehören Osterglocken, Tulpen und Primeln.“ Am Stand von Gudrun Klag gehört eine ganz besondere Pflanze zum Angebot: „Pfälzer Tulpen sind ein Highlight dieses Ostern“, berichtet die Verkäuferin.

Wer hofft, dass man an den Festtagen schon in den Genuss von rheinhessischem Spargel kommt, wird beim Mainzer Marktbesuch noch enttäuscht. Gestern gab's hier lediglich Spargel aus Bürstadt und Bruchsal. Wer schon jetzt heimischen Spargel genießen möchte, muss sich noch etwas gedulden oder nach Finthen fahren, verrät Ortsvorsteher Herbert Schäfer. Hier ist der erste Spargel schon gestochen worden. Entsprechende Stände gibt's im Ort. Maximilian Münster