Archivierter Artikel vom 20.03.2013, 06:58 Uhr

Vieh III: Mastvieh oder Milchkuh?

In Rheinland-Pfalz entfällt etwa ein Drittel der Rinderbestände auf Milchkühe (116 800 Tiere, Stand: November 2012). Gut 45 Prozent der Rinder im Land sind Kälber oder Jungtiere bis zu zwei Jahren. Der Rest (39 500 Tiere) sind zum Beispiel Mutterkühe.

Die Milchproduktion spielt im Land eine größere Rolle als die Fleischproduktion. Gehalten werden die Rinder überwiegend in Laufställen. Dort können sie sich frei bewegen. In modernen Ställen stehen ihnen meist eingestreute Liegeplätze zur Verfügung, es gibt Stall- und Futtergänge, auch Auslauf. Manche Betriebe bieten den Tieren Bürstenmassagen zur Fellpflege an.

Aber auch die Anbindehaltung, bei der die Tiere an einem Steh- oder Liegeplatz fixiert sind, ist im Land in einem guten Viertel der Betriebe noch üblich. Dabei handelt es sich vor allem um kleinere Höfe mit weniger als 25 Tieren.

ank