Archivierter Artikel vom 02.02.2012, 08:44 Uhr
Mainz

Stadtrat 3: Weniger bunte Beete in Mainz

Wie sich die Sparbeschlüsse des Stadtrats auf die öffentlichen Parks und Grünanlagen auswirken, wird ab dem Frühjahr an vielen Stellen sichtbar.

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Blütenpracht im Winter
Foto: DPA

Mainz – Wie sich die Sparbeschlüsse des Stadtrats auf die öffentlichen Parks und Grünanlagen auswirken, wird ab dem Frühjahr an vielen Stellen sichtbar.

Mit dem Entschuldungsfonds muss das Grünamt seine jährlichen Sachausgaben ab 2012 dauerhaft um 400 000 Euro reduzieren. Spätestens ab 2015 sinkt außerdem der Ansatz für Personal um 196 000 Euro. Die Konsequenzen im Einzelnen:

Auf folgenden Flächen werden keine nach Jahreszeiten wechselnden Blumen mehr gepflanzt: Oberstadt: Stadtpark, Beet am Brunnen; Gonsenheim: Breite Straße; Altstadt: Große Langgasse, Volkshochschule, Hilton Hotel; Oberstadt: Pariser Tor an den Paris/Mainz-Schildern, Brückenbeet Salvatorstraße; Weisenau: Beet Wormser Straße; Neustadt: Rosenbeet Kaiserstraße.

Folgende Flächen, die bisher „Kernflächen“ mit intensiver Pflege waren, werden in die Kategorie „weitere Flächen“ abgestuft: Sportplatz Haus Zagreb, Grünplatz Hartenbergpark, Parkplatz Bruchwegstadion, Großberg, Gonsbachterrassen, Tunneldecke A 60, Teile Rasenfläche Volkspark, Rasen Brückenkopf Theodor-Heuss-Brücke. Für diese Flächen stehen jährlich noch 50 Cent je Quadratmeter zur Verfügung. Das reicht für zwei bis drei Mal Mähen im Jahr.

Auf folgenden Flächen, die schon bisher nur unter „weitere“ liefen, erfüllt das Grünamt künftig nur noch die Verkehrssicherheitspflicht. Bäume und sonstiges Grün werden zurückgeschnitten, so dass niemand verletzt werden kann und Verkehrsschilder sichtbar bleiben: Weisenau: Leinpfad, Baugebiet Großberg, Max-Hufschmidt-Straße, Wormser Straße; Mombach: Hauptstraße Kleiner Kreisel; Gonsenheim: Am Leichborn; Ebersheim: Schulrat-Spang-Straße; Altstadt: Rentengasse; Hartenberg-Münchfeld: An der Allee; Laubenheim: Am Bornberg; Finthen: Jean-Pierre-Jungels-Straße. ren