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    Dresden/NeuwiedVC Neuwied führt in Dresden mit 1:0, gerät dann aber unter Druck und verliert mit 1:3

    Dresden ist kein gutes Pflaster für die Neuwieder Deichstadtvolleys. Schon die Anfahrt war nicht dazu angetan, Frohsinn zu verbreiten. Durchgehender Regen und Dunst trübten die Stimmung auf der langen Fahrt. Dennoch lief am Samstag organisatorisch alles glatt. Quartier bezogen, locker gemacht, und der VCN-Trainer Milan Kocian überraschte mit der Aufstellung seiner ersten Sechs.

    An Stelle von Justyna Sachmacinska gab er Sabine Hoffmann als Außenangreiferin eine Chance, die sie auch rechtfertigte. Die schnelle Führung im ersten Satz schmolz zwar ebenso schnell zusammen, aber bis zum 9:9 hatte der VCN alles im Griff. Mit vielen Aufschlägen in die äußeren Ecken des gegnerischen Spielfelds brachten die Gäste die Dresdnerinnen in arge Bedrängnis. Der VCN-Motor spulte sein Programm ansehnlich herunter und der VCN gewann im zweiten Spiel (nach dem 0:3 in der Vorsaison) mit 25:18 seinen ersten Satz in Dresden.

    Bis zum 13:13 im zweiten Durchgang agierten die Deichstadtvolleys weiterhin recht locker. Zu locker, wie sich im weiteren Verlauf der Begegnung herausstellen sollte. Mit zunehmender Fehlerquote der Neuwiederinnen spielte sich der Jungbrunnen des Gastgeberteams, deren Spielerinnen allesamt den Jahrgängen 1998 bis 2001 entstammen, in einen wahren Rausch.

    "Wir sind dann viel zu sehr unter Druck geraten", analysierte Kocian später die nachlassenden Leistungen seines Teams in der Abwehr und vor allen Dingen in der Blockarbeit. Dresden servierte ein ums andere Mal starke Angaben, die Neuwied nicht routiniert genug retournieren konnte. Plötzlich wackelte das gesamte Spiel. Die teilweise 1,90 Meter großen Spielerinnen des DVV-Stützpunktes fanden genügend Löcher auf der Neuwieder Spielfeldseite, um ihre Punkte zu machen. Gegen Ende des zweiten Satzes war beim Stand von 22:22 noch alles offen, doch der VCN schaffte es nicht, diesen Satz zu seinen Gunsten zu entscheiden.

    Im dritten und vierten Durchgang hatten die Gastgeberinnen teilweise einen so großen Vorsprung, dass nie das Gefühl aufkam, der VCN könne die Begegnung noch herumreißen. Zudem verletzte sich im dritten Satz die bis dahin recht sicher spielende Mannschaftsführerin der Deichstadtvolleys, Lea Schäbitz, am Knöchel und musste ausscheiden.

    Diskussionen mit den Schiedsrichtern brachten auch keine Ruhe in die Aktionen, das Gegenteil war der Fall. Emotionen auf beiden Seiten fanden ihren Höhepunkt, als der VCO-Trainer Jens Neudeck bei einem Aufschlag, den Neuwieds Sarah Kamarah ins Netz schlug, mit seinem Klemmbrett Beifall bekundete. Fair war das sicher nicht. Die Niederlage hatten sich die Gäste aber selbst zuzuschreiben.

    VC Olympia Dresden: Lieb, Strubbe, Richter, Weitzel, Nestler, Henning, Scholz, Kömmling, Nitsche, Barthel, Stemmler, Reindanz.

    VC Neuwied: Lea Schäbitz, Mitrengova, Krucovska, Jana Schäbitz, Hoffmann, Smatanikova, Laura Hammes, Werscheck, Sachmacinska, Kamarah, Landen.

    Schiedsrichter: David Stanitzki und Christiane Arndt (beide Leipzig).

    Zuschauer: 85.

    Spielfilm - 1. Satz: 0:5, 3:6, 5:7, 6:9, 10:15, 11:18, 12:19, 14:22, 17:24, 18:25. 2. Satz: 1:1, 3:3, 6:4, 7:7, 8:8, 11:9, 12:10, 13:13, 16:13, 17:15, 18:16, 19:19, 21:20, 22:22, 25:22. 3. Satz: 2:3, 3:4, 7:5, 9:6, 12:7, 15:11, 18:12, 20:13, 21:16, 22:17, 25:18. 4. Satz: 3:1, 4:2, 6:3, 7:4, 8:5, 10:6, 11:7, 12:9, 13:10, 17:12, 18:13, 21:16, 22:17, 23:18, 24:20, 25:21.

    Jörg Linnig

    VC Neuwied
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