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    Bad Sobernheim

    Rheinhessenliga: SSV strebt im Derby besseres Ergebnis an

    Es ist gerade einmal drei Wochen her, da standen sich in Meisenheim zum Auftakt der Handball-Rheinhessenliga die Spielerinnen des SSV Meisenheim und des HSV Sobernheim gegenüber. Am heutigen Samstag, 17.45 Uhr, folgt schon das Derby-Rückspiel. Diesmal hat der HSV in der Dümmler-Halle Heimrecht.

    Basis für einen erneuten Derbysieg des HSV Sobernheim soll eine gute Defensivleistung sein. Hier stemmt sich im Hinspiel HSV-Spielerin Daria Steinshorn (vorne) der Meisenheimerin Nina Westenberger entgegen. Foto: Klaus Castor
    Basis für einen erneuten Derbysieg des HSV Sobernheim soll eine gute Defensivleistung sein. Hier stemmt sich im Hinspiel HSV-Spielerin Daria Steinshorn (vorne) der Meisenheimerin Nina Westenberger entgegen.
    Foto: Klaus Castor

    Die Bad Sobernheimerinnen gewannen das Hinspiel deutlich mit 29:18. Da kann Jan-Philipp Lang auch das zweite Aufeinandertreffen recht gelassen angehen. „Ich muss nicht groß etwas ändern“, sagt der HSV-Trainer. „Das erste Spiel ist ja noch sehr präsent. Wir müssen schauen, dass wir unsere Leistung wieder abrufen.“ Ein Sieg ist – gerade vor dem heimischen Publikum – erneut das Ziel der Gastgeberinnen. Lang räumt aber ein: „Die Meisenheimerinnen haben die Möglichkeit, das Ergebnis deutlich knapper zu gestalten.“

    Genau das ist der Wunsch von Luca Hochstetter und seinem Team. „Wir wollen auf jeden Fall ein besseres Resultat erzielen“, sagt der SSV-Coach. „Die elf Tore Rückstand im Hinspiel waren mir ganz klar zu deutlich. Wir wollen den HSV ärgern.“ Er ist sich sicher, dass seine Spielerinnen mithalten können. Das auf dem Platz auch umzusetzen, sei in erster Linie eine Sache des Kopfes. Im Vergleich zu der Partie in Meisenheim müsse seine Abwehr besser arbeiten, vor allem im Blockspiel, fordert Hochstetter. Eine Bad Sobernheimerin soll sein Team besonders beachten. „Auf jeden Fall müssen wir gegen Saskia Zentellini besser agieren“, sagt der SSV-Trainer. „Im Hinspiel hat sie 13-mal getroffen.“

    Bei Meisenheimer Ballbesitz sind lange Angriffe gefragt. „Wir dürfen nicht so überhastet abschließen, wie wir das in der zweiten Halbzeit in Meisenheim der Fall war“, sagt Hochstetter. „Individuell ist das Bad Sobernheimer Team besser besetzt. Gegen stärkere Gegner ist es generell günstiger, lange Angriffe zu spielen. Wenn wir in Ballbesitz sind, kann der Gegner keine Tore werfen.“

    Lang sieht diese Taktik durchaus als Problem an. Sein Team sei noch an das Vorgehen der Schiedsrichter in der höheren Klasse gewöhnt. „In der Oberliga ging schon nach zwei, drei Spielzügen der Arm nach oben und es wurde Zeitspiel angezeigt“, sagt der HSV-Coach. „Die gegnerischen Angriffe dauerten rund 30 Sekunden. Da waren immer alle voll dabei.“ In der Rheinhesseliga werden längere Ballbesitzzeiten erst später sanktioniert. Da bestehe die Gefahr eines Konzentrationsabfalls. Lang will noch an ein paar Details feilen. Die grundsätzliche Herangehemsweise bleibt die gleiche. „In der zweiten Halbzeit des Hinspiels hat mir unsere Vorwärtsbewegung gepaart mit einer guten Torwart- und Abwehrleistung gefallen“, sagt der HSV-Trainer. „Das muss noch mal so laufen.“ Er muss weiter auf vier langzeitverletzte Spielerinnen verzichten – seine Schwester Annika Lina, Franziska Bamberger, Nina Schmall und Annika Nyquist. „Das macht den Kader übersichtlich und das Training auch“, scherzt Lang. Auch auf seine beiden Torfrauen musste er in den Übungseinheiten verzichten, hofft aber, dass ihm im Derby mindestens eine von ihnen wieder zur Verfügung steht.

    Hochstetter kann zwar auf sein komplettes Aufgebot zurückgreifen, konnte aber auch nicht so trainieren, wie er es gerne gemacht hätte. Da die Sporthalle des Paul-Schneider-Gymnasiums in den Schulferien grundgereinigt wird, mussten die SSV-Spielerinnen in eine kleine Halle ohne Tore ausweichen. „Wir haben Ballschulung und Passübungen gemacht“, berichtet der SSV-Coach. „Mehr ging da nicht. Das waren schon erschwerte Bedingungen.“ ga

    Handball (E)
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