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Kommentar: Was die Macht mit einem macht

Birgit Pielen über dieFehleinschätzungen von Ewald Mattes

Birgit Pielen
Birgit Pielen

Jetzt hat er's schwarz auf weiß. Ewald Mattes muss seinen Stuhl räumen. Die Menschen haben kein Vertrauen mehr zu dem Mann, der so uneinsichtig war und den Zeitpunkt für seinen Rücktritt versäumt hat. Zu glauben, dass die Bürger noch hinter ihm stehen nach allem, was im Prozess vor dem Landgericht geäußert wurde, ist eine phänomenale Fehleinschätzung. Schade, was da die Macht mit einem macht.

Es ist den Mitgliedern des Verbandsgemeinderates zu verdanken, dass dieser Weg zum Bürgerentscheid eingeschlagen wurde. Die Ratsvertreter haben es sich nicht einfach gemacht; wohl aber war ihnen klar, dass das Vertrauen zu dem selbstherrlichen Mann im Amt hinüber ist; dass sie eine Verantwortung gegenüber den Bürgern, vor allem auch gegenüber den Mitarbeitern in der Verbandsgemeindeverwaltung haben.

Sie haben diese Verantwortung übernommen und das Abwahlverfahren einstimmig in die Wege geleitet. Hätten sie abwarten sollen, bis das Urteil rechtskräftig ist? Oder bis die Amtszeit von Mattes im 2012 geendet hätte? Nein. Es ist gut, dass die Menschen ihren Vertretern im Rat mit diesem eindeutigen Votum den Rücken gestärkt haben.

E-Mail an die Autorin: Birgit.Pielen@Rhein-Zeitung.net

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