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Hildegard von Bingen und der Disibodenberg

Hildegard von Bingen hat auf dem Disbodenberg den längsten Teil ihres Lebens verbracht. Eigentlich müsste sie Hildegard vom Disibodenberg heißen.

Denn an diesem magischen Ort erhielt die Adelige für eine Frau des Mittelalters eine extrem gute Ausbildung – das Fundament ihres Aufstiegs. Und dort kam sie zu dem Entschluss, ihr eigenes Kloster am Rupertsberg bei Bingen zu gründen.

1112 wurde zum ersten Mal erwähnt, dass Hildegard von Bingen im Kloster Disibodenberg lebte. 1136 übernahm sie die Leitung der Frauenklause. 1141 begann sie, ihr erstes theologisches Werk „Scivias“ (Wisse die Wege) niederzuschreiben, an dem sie Jahrzehnte arbeiten sollte. 1147 siedelte sie in das neu errichtete Benediktinerinnenkloster auf dem Rupertsberg um.

Hildegard von Bingen gehörte zu den berühmtesten Frauen ihrer Zeit. Sie war nicht nur eine Visionärin und Mystikerin, sondern auch für ihre Kräuterkunde bekannt. Zudem wirkte sie als Dichterin und Komponistin. Später heiliggesprochen, führte sie einen der umfangreichsten Briefwechsel des Mittelalters, unter anderem mit Kaiser Friedrich Barbarossa und Papst Alexander III.

Rheinland-Pfalz
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