Archivierter Artikel vom 04.03.2019, 14:02 Uhr
Bad Hönningen

Bad Hönninger Mittwochstreff feierte Karneval

Traditionell am Tag vor Weiberfastnacht feierten die Besucher des Bad Hönninger Arbeiterwohlfahrts-Freizeittreffs (AWO) ihren karnevalistischen Nachmittag.

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AWO Bad Hönningen

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Mit einer humorvollen Ansprache begrüßte Dieter Labonde die Narrenschar, versprach unterhaltsame Stunden und führte gekonnt mit Marie Luise Janke durch das Programm. Das AWO-Team hatte für das leibliche Wohl bestens gesorgt und überreichte den Gästen einen flüssigen „Orden“. Nach dem Traditionslied „Dat is Hünnije Karneval“ eröffnete Anita Weiler den Reigen der karnevalistischen Vorträge. Sie hatte die Lacher auf ihrer Seite, als sie anschaulich für eine Reise nach Spanien warb.

Jürgen Säbisch, ausgestattet mit einem Schlappohr Dackel, stellte die Vorzüge eines treuen Hundes dar. Ingrid Westers Schilderung der Erlebnisse eines unerfahrenen Rohrverbiegungsanfängers wurde ebenso begeistert aufgenommen. In den Schunkelpausen wirkten alle fröhlich mit und beim gemeinsamen Singen der neuen Hymne „Du bist die Stadt“ zeigte sich die Vielseitigkeit des Karnevals. Mit Beifall belohnt wurde der Auftritt von Luzie Probst und Hedi Sartor als zwei Damen von Welt. Erneut stieg Ingrid Westers in die Bütt' und stellte die Moritaten vom Mann humorvoll dar.

Dass Fremdwörter zu Missverständnissen führen können, präsentierten Martha Krämer und Anita Weiler eindrucksvoll in ihrem lustigen Beitrag „Alles, was recht ist“. Elegant gekleidet führte Otto (Gregor Malejczyk) seine Emma (Ursula Graben) ins Theater. Ihr Auftritt sowie die Solobeiträge von Luzie Probst und Jürgen Säbisch erhielten großen Applaus. Prinz Guido I. und sein Gefolge wurden von Marie Luise Janke herzlich begrüßt. Alle waren von der guten Stimmung im kleinen Narrentempel, in dem die Besucher dicht gedrängt saßen und die Tollitäten hautnah erlebten, beeindruckt und nach der Ordensverleihung wurden die Sessionslieder gemeinsam gesungen. Die Tollitäten und ihr Gefolge wurden bewirtet und nahmen sich Zeit für ein Schwätzchen mit der Narrenschar. Nach der Verabschiedung der karnevalistischen Hoheit und Gefolge saß man noch in gemütlicher Runde zusammen und stimmte sich auf die kommenden Karnevalstage ein.