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    Förderprogramm: Es gibt schon viele Projektideen

    Nun wird es so langsam konkret. Für das Förderprogramm „Ländliche Zentren – Kleinere Städte und Gemeinden“ liegen die ersten Projektideen vor. Was kann in Polch, Ochtendung und Münstermaifeld – diese Orte kooperieren in dem Förderprojekt – umgesetzt werden? Diplom-Ingenieurin Ingrid Schwarz vom Planungsbüro WSW & Partner (Kaiserslautern) stellte mögliche Vorhaben kürzlich im Polcher Rathaus vor. Das „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept“ (ISEK) beschreibt die ausgewählten Themenfelder und Schwerpunkte einer angestrebten Entwicklung.

    Es gibt etliche Ideen, was an Projekten im Rahmen des „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes“ umgesetzt werden kann. Eine dieser Ideen betrifft die Verbesserung der Situation in der viel befahrenen Klöppelstraße in Polch. Hier ist eine Einbahnregelung in der Diskussion.  Foto: Heinz Israel
    Es gibt etliche Ideen, was an Projekten im Rahmen des „Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes“ umgesetzt werden kann. Eine dieser Ideen betrifft die Verbesserung der Situation in der viel befahrenen Klöppelstraße in Polch. Hier ist eine Einbahnregelung in der Diskussion.
    Foto: Heinz Israel

    Oberste Priorität in der Stadt Münstermaifeld hat die Umgestaltung der Obertor- und Untertorstraße sowie die strukturelle und funktionale Verbesserung ihres Umfelds. Schlaglichtartig wurden weitere Bereiche und ihre Ziele aufgezeigt: Aufwertung und Neugestaltung des Petersplatzes mit Umbau des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses, Bebauung des ehemaligen Gärtnereigeländes, Herstellung von Wohnmobilplätzen sowie Aufwertungen im Bereich „An der Laufenburg/Wallgraben“, Eulenturm, Burganlage und Synagoge. Am Wasserturm könnte ein Busparkplatz angelegt werden und in der Straße „Schweiz“ ist eine Neugestaltung angesagt. Und nicht zuletzt soll das gesamte Fußwegenetz saniert und ergänzt werden.

    Wichtigstes Projekt in der Gemeinde Ochtendung ist die Umgestaltung des zentralen Kreuzungsbereiches mit dem ehemaligen Geschäftshaus Merkler/Theisen. Die Straßenkreuzung soll entzerrt und eine zentrale barrierefreie Bushaltestelle eingerichtet werden. Als weiteren Investitionsbereich wurde die „Reaktivierung“ und Umgestaltung des Raiffeisenplatzes genannt. Dabei wird die Verlagerung der Feuerwehr und Umnutzung des Gerätehauses angeführt. In diesem Zusammenhang steht auch die Umgestaltung des angrenzenden Schulhofes. Darüber hinaus hat man sich die Aufwertung des Kirchenumfeldes zum Ziel gesetzt. Schlüsselprojekt in der Stadt Polch ist die Umnutzung des ehemaligen Krankenhauses in ein „Haus für Kultur, Jugend und Fortbildung“. Das großflächige Umfeld soll als Treffpunkt für Jung und Alt gestaltet werden. In der Stadtmitte steht die Schaffung eines Durchgangs vom Marktplatz zum Hans-Baulig-Platz auf der Tagesordnung. Hierbei wird auch eine gastronomische Komponente überlegt. Ebenfalls in der Diskussion ist die Verbesserung der Straßensituation in der Klöppelstraße. Hierbei wird eine Einbahnregelung nicht ausgeschlossen. „Wir brauchen dazu ein Mobilitätskonzept“, sagte die Planerin. In diesem soll dargestellt werden, wie der Verkehr künftig fließen könne. Dabei würden sowohl die Fußgänger und Radfahrer als auch die Autos und der öffentliche Verkehr berücksichtigt. „Es muss attraktiv sein, im Stadtkern zu wohnen“, sagte Ingrid Schwarz. Der Schließung von weiteren Einzelhandelsgeschäften sei unbedingt entgegenzuwirken. Auch hierfür sollten Ideen entwickelt werden. „Es kommt für die Kommune darauf an einzugreifen, wenn erkennbar wird, dass die Entwicklung in die falsche Richtung läuft“, so die Planerin.

    Von unserem Mitarbeiter Heinz Israel
     

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