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    MalbergEinsatz für Wehr: 40 Heuballen brannten bei Malberg lichterloh

    Lichterloh brannten am Mittwoch früh gegen 4 Uhr auf einem Feld am Ortsausgang von Malberg 40 Heuballen. Viele Meter hoch prasselten die Flammen. 100 weitere Ballen lagerten in einem großen Schuppen gleich daneben - die Feuerwehren, alarmiert um 3.45 Uhr, konnten ein Übergreifen des Feuers gerade noch verhindern.

    Feuerwehreinsatz am Ortsausgang von Malberg: Hier brannten 40 Heuballen neben einem großen Schuppen lichterloh.  Foto: Feuerwehr
    Feuerwehreinsatz am Ortsausgang von Malberg: Hier brannten 40 Heuballen neben einem großen Schuppen lichterloh.
    Foto: Feuerwehr

    Von unserem Redakteur Peter Seel

    Dass es auch an dem Schuppen ein vom Hauptbrand unabhängiges Feuer gab - das sofort gelöscht wurde - deutet für einen Feuerwehrsprecher des Löschzugs 4 Rosenheim/Malberg, darauf hin, dass es sich um Brandstiftung gehandelt haben könnte. "Dass es an zwei Stellen zugleich anfängt zu brennen", erklärte der Löschengel am Morgen im RZ-Gespräch, "das ist eher unwahrscheinlich und schon ziemlich auffällig." Indes ermitteln Kripo und Polizei Betzdorf noch wegen der Ursache.

    Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Gebhardshain, zehn weitere aus Hachenburg, die sicherheitshalber hinzugeholt wurden, sowie sechs vom DRK-Ortsverein Gebhardshain/Bereitschaft Elkenroth und Polizeikräfte aus Betzdorf trafen kurz nach dem Alarm auf dem Feld links neben der abschüssigen L 281 in Richtung Luckenbach ein. Etliche Fahrzeuge des Löschzugs 4, des Löschzugs 1 Steinebach und zwei aus Hachenburg standen auf der Wiese. Da die Wehren aus dem AK-Land schnell eine rund 400 Meter lange Schlauchleitung zum Löschen aus Malberg gelegt hatten, konnten die Hachenburger bald wieder abrücken, berichtet der Feuerwehrsprecher.

    Nach dem Brand der Strohballen bei Malberg sehen die Reste der Löscharbeiten auf den ersten Blick wie Schnee aus.
    Nach dem Brand der Strohballen bei Malberg sehen die Reste der Löscharbeiten auf den ersten Blick wie Schnee aus.
    Foto: Peter Seel

    Auch ein Übergreifen auf die angrenzende Vegetation verhinderten die Löschtrupps. "Wir haben die Heuballen gezielt und kontrolliert herunterbrennen lassen, da sie ja sowieso wertlos geworden waren", berichtet der Wehrmann weiter. "Im Bereich um die Brandstelle sowie später am Brandort selber haben wir nicht nur mit Wasser per Schlauch gelöscht, sondern es kam auch Löschschaum zum Einsatz."

    Zudem brachten sowohl der betroffene Landwirt als auch zwei Feuerwehrleute aus Malberg ihre Traktoren herbei, um für alle Fälle alle Heuballen aus dem Schuppen aufs freie Feld zu transportieren. "So konnten wir sichergehen, dass nicht doch noch Funkenflug einen Brand in dem landwirtschaftlichen Unterstand auslöste."

    Am nächsten Morgen hängt überall Brandgestank über dem Feld, schon von Weitem ist der scharfe Geruch zu riechen. Die Wiesen rund um den mit Löschschaum bedeckten Heuballenplatz ist pitschnass. Letzte Rinnsale Wasser aus den Schläuchen versickern in die Erde. Der Wind trägt Fetzen von Löschschaum davon. Die letzten sechs, acht Feuerwehrleute rollen die Schläuche zusammen, der letzte Einsatzwagen startet wenig später Richtung Garage. Der Einsatz für die Männer hat gut und gerne sechs Stunden lang gedauert.

    Hinweise, besonders zu Personen und/oder Fahrzeugen, die in der Nacht zum Mittwoch zwischen 3 und 4 Uhr in dem Bereich gesehen worden sind, an die Kriminalinspektion Betzdorf, Telefon: 02741/9260.

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