Archivierter Artikel vom 13.06.2019, 14:19 Uhr
Ransbach-Baumbach

Nach Bluttat in Ransbach-Baumbach: Westerwälder Messerstecher sitzt nun in U-Haft

Im Fall der Messerstecherei von Ransbach-Baumbach sitzt ein tatverdächtiger 18-Jähriger aus dem Westerwaldkreis in Untersuchungshaft. Das hat die Staatsanwaltschaft Koblenz auf Anfrage bestätigt.

Stephanie Kühr
Für einen Großeinsatz der Polizei sorgte am Dienstag eine Messerstecherei in Ransbach-Baumbach. Ein 23-Jähriger wurde schwer verletzt. Foto: Kühr
Für einen Großeinsatz der Polizei sorgte am Dienstag eine Messerstecherei in Ransbach-Baumbach. Ein 23-Jähriger wurde schwer verletzt.
Foto: Kühr

Die zuständige Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Koblenz hatte am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den jungen Westerwälder wegen des Vorwurfes des versuchten Totschlages erlassen. Der Beschuldigte soll am Dienstagabend in einer Parkanlage in Ransbach-Baumbach mehrfach mit einem Messer auf einen 23-jährigen Mann aus dem Ort eingestochen und ihn lebensgefährlich verletzt haben. „Der Zustand des Tatopfers ist nach wie vor kritisch“, sagte Oberstaatsanwalt Rolf Wissen.

Zu den Hintergründen der Tat und zum Tatablauf wollte sich Wissen aus ermittlungstaktischen Gründen auch weiterhin nicht äußern. Unklar ist auch, ob der mutmaßliche Täter sein Opfer kannte und ob er bereits polizeibekannt ist. kür