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Cramberg

Kritik wird schärfer: Bürger wünschen mehr Information über Ultranet

Von Katrin Maue-Klaeser
Die Hochspannungsmasten, die künftig auch für die Gleichstromleitungen genutzt werden sollen, stehen nah an der Cramberger Ortslage – über mögliche Gefahren wollen die Bürger mehr wissen. Foto: Hans Georg Egenolf
Die Hochspannungsmasten, die künftig auch für die Gleichstromleitungen genutzt werden sollen, stehen nah an der Cramberger Ortslage – über mögliche Gefahren wollen die Bürger mehr wissen. Foto: Hans Georg Egenolf
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Der Informationsbedarf zum Ultranet, der geplanten Gleichstrom-Hochspannungstrasse, die unter anderem die Gemarkung und Ortslage von Cramberg berührt, ist weiterhin hoch. Mit Reiner Wolf hat sich nun ein Cramberger des Themas angenommen: Er möchte dafür sorgen, dass seine Mitbürger zunächst einmal erkennen, dass auch sie selbst von dem Vorhaben betroffen sind, selbst wenn die Leitung einige Hundert Meter entfernt von ihren Anwesen verläuft.

Wolfs Haus am Ortsrand von Cramberg trennen von der Hochspannungsleitung gerade einmal 60 Meter. „Aber der Ort liegt in der Hauptwindrichtung, sodass Korona-Ionen bis zu ihnen getragen werden können“, erklärt Wolf und betont: „Nicht nur, wer direkt am Mast wohnt, ist betroffen.“ Er als Bürger sehe sich relativ spät oder ...