Ehemaliger Vertrauenslehrer nutzte Position aus, um mit Kindern in Kontakt zu kommen: zu mehrjähriger Freiheitsstrafe und Geldstrafe verurteilt
Vertrauensposition ausgenutzt: Lehrer aus Oberbergischem Kreis für jahrelangen Missbrauch bestraft
Justitia
Der 25-Jährige, der wegen schweren sexuellem Missbrauch angeklagt war, zeigte sich voll geständig. Vor einer Gefängnisstrafe bewahrte es ihn nicht.
David-Wolfgang Ebener. dpa/David-Wolfgang Ebener

Ein früherer Vertrauenslehrer ist am Freitagmittag wegen sexuellen Missbrauchs an drei früheren Schülern vor dem Landgericht Bonn zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Außerdem muss der Lehrer einem der Opfer 10.000 Euro Schmerzensgeld  zahlen. Darauf hatten sich der frühere Schüler und sein Lehrer im Rahmen einer sogenannten Adhäsionsklage geeinigt.

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Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der heute 57-Jährige sich in einem knapp 18 Jahre währenden Zeitraum mindestens 13 Mal an den Kindern und Jugendlichen vergangen hat. Der Mann, der an einem Internat im südlichen Oberbergischen Kreis, unweit der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz als Lehrer beschäftigt war, hatte auf Anraten seines Anwalts Peter-René Gülpen vor Gericht alle Vorwürfe in einem nicht öffentlichen Geständnis eingeräumt.

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