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Zell: Aufholjagd startet in der Eifel und mit Fragen

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Ob Coach Manfred Mähser (rechts) seinen Neuen (von links) Tim Köhler, Nico Span, Christoph Brausch und Martin Mittler wichtige Fingerzeige zum Sieg geben kann, ist fraglich. Dem Zeller Coach macht eine starke Grippe zu schaffen, bei Köhler zwickt der Oberschenkel. 
Foto: Alfons Benz
Ob Coach Manfred Mähser (rechts) seinen Neuen (von links) Tim Köhler, Nico Span, Christoph Brausch und Martin Mittler wichtige Fingerzeige zum Sieg geben kann, ist fraglich. Dem Zeller Coach macht eine starke Grippe zu schaffen, bei Köhler zwickt der Oberschenkel.
Foto: Alfons Benz

Ob Mähser in der Eifel am Rand stehen kann, ist fraglich. Eine (verschleppte) Grippe zwang den Nachfolger von Kai Thönnes zu einem Krankenhausaufenthalt. Eventuell verpasst er dadurch das erste Pflichtspiel seiner neuen Mannschaft. Das Training unter der Woche stand daher unter Aufsicht des Sportlichen Leiters Christoph Braun, der auch das Sagen hätte, falls Mähser nicht kann. Braun würde sein Anweisungen übrigens vom Rand aus geben, nicht vom Tor aus. "Daniel Konrath ist rechtzeitig fit geworden, er kann wohl spielen", sagt Braun. Er hatte sich aber in der Vorbereitung für den Fall der Fälle fit gemacht und steht Gewehr bei Fuß, wenn Konraths Rückenprobleme doch wieder auftreten würden. "Ich hätte mich ins Tor gestellt, keine Frage", erklärt Braun, der vor der Saison aufgehört hatte, "aber es ist gut, dass Daniel kann. In mir ist jetzt kein neues Feuer entstanden, dass ich unbedingt wieder spielen müsste."

Beim letzten Test gegen A-Ligist SG Sohren stand Konrath zwischen den Pfosten – und musste in den Schlussminuten zwei Treffer der Gäste hinnehmen, die dadurch mit 2:1 gewannen. "Nicht unverdient", wie Braun fand. Tim Kiesewetter hatte Zell per Elfmeter nach 40 Minuten in Führung gebracht. "Es war ganz okay, es haben einige gefehlt bei uns", berichtet der Sportliche Leiter.

Und damit wären wir mittendrin in den Überlegungen, wie "ZBA" die Partie bei der SG "GLÜ", wie sich die Eifeler gerne nennen, angehen wird. "Sieben, acht Positionen stehen fest, über den Rest machen wir uns noch Gedanken, wobei Manni da natürlich das letzte Wort hat", sagt Braun. Die dringlichste Frage, die sich stellt: Kann Neuzugang Tim Köhler, der in der Winterpause vom Oberligisten FSV Salmrohr kam, spielen? Köhler hatte sich beim Test gegen den SV Büchel am Oberschenkel verletzt, die Blessur ist noch nicht ganz ausgeheilt, gegen Sohren lief er nicht auf. "Er ist eine große Verstärkung für uns, sein Tempo ist enorm", hofft Braun auf das Debüt des Barlers für Zell. Köhlers älterer Bruder Jochen ist auch nicht fit, er laboriert an den Folgen einer Grippe. "Aber bei beiden könnte es noch klappen", sagt Braun. Beide zählen sicherlich zu den sieben, acht angesprochenen Positionen – Manuel Bausen, der vergangene Woche Vater wurde, natürlich ebenfalls. "Er hat nach seinen Rückenprobleme gegen Sohren eine Halbzeit gespielt. Ich denke, dass es geht", erklärt Braun. Und das wäre wichtig, denn im Zeller Kader ist Bausen wie nun auch im echten Leben eine Art "Vaterfigur", der das Team führt. Spieler wie Dini Hajdari, Özgür Akin oder Tobias Lauterborn müssen ihn unterstützen, soll es noch was werden mit der Rettung.

Von den weiteren Winterpausen-Neuen dürften der Ex-Mastershausener Christoph Brausch im offensiven Mittelfeld und Rückkehrer Martin Mittler in der Startelf stehen. Bei Nico Span (kam ebenfalls aus Mastershausen) sieht es zunächst nach einem Platz auf der Bank aus. Brian Fechner ist noch leicht angeschlagen, der Einsatz des Abwehrmannes ist unsicher.

Fehlen wird Peter Klaus, der einen Mexiko-Aufenthalt gewonnen hat und deshalb eine Partie nicht zur Verfügung steht. Bei Sascha Schmitz wird es bis Sonntag noch nicht reichen, allerdings ist Besserung beim Langzeitverletzten in Sicht. "Sascha macht einen guten Eindruck und ist so fit, wie bislang noch nie in dieser Saison", hofft Braun auf baldige Einsätze des Standardspezialisten. Die wird Martin Muders wohl nicht haben, seine Rückenprobleme erfordern langwierige Reha-Maßnahmen, eventuell ist sogar die Saison für ihn gelaufen. Derzeit nicht mehr dabei ist Bastian Herdzina, der aus beruflichen Gründen sowieso kaum trainieren konnte. Braun glaubt aber insgesamt: "Wir haben uns in der Winterpause verstärkt." Jetzt soll am besten schon in Großkampen ein Erfolgserlebnis her: "Wir sind fünf Punkte hintendran. Wir müssen uns in einen Lauf hineinzwängen. Ein Sieg direkt zum Start wäre wichtig fürs Selbstbewusstsein." Und für die Tabelle. mb

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