Archivierter Artikel vom 17.11.2011, 19:34 Uhr

Wie der heutige Konzern heranwuchs

Friedrich Krupp fing klein an – und seine Arbeit war auch nicht von Erfolg gekrönt. Das Unternehmen aber überlebte – und wurde nach den anfänglichen Problemen immer größer und bedeutender.

Lesezeit: 2 Minuten

Friedrich Krupp fing klein an – und seine Arbeit war auch nicht von Erfolg gekrönt. Das Unternehmen aber überlebte – und wurde nach den anfänglichen Problemen immer größer und bedeutender. Ein Überblick:

20. November 1811: Gründung der Gussstahlfabrik durch Friedrich Krupp

1833: Erste Lieferung von Walzmaschinen

1847: Beginn der Produktion von Eisenbahnmaterial

1859: Bestellung von 300 Geschützrohrblöcken durch die preußischen Militärbehörden

1864: Erwerb von Eisenerzgruben, Hütten und Kohlezechen

1872: Das „Generalregulativ“ zur Unternehmensorganisation wird verabschiedet.

1893: Ankauf des Grusonwerks in Magdeburg

1896: Gründung eines Hüttenwerks in Rheinhausen bei Duisburg

1899: Erwerb der Zeche Hannibal bei Bochum

1903: Umwandlung des Unternehmens Fried. Krupp in eine Aktiengesellschaft

1912: Entwicklung nicht rostender, säure- und hitzebeständiger Stähle

1917: Entwicklung eines Langrohrgeschützes mit 130 Kilometern Reichweite („Paris-Geschütz“)

1919: Umstellung auf Friedensproduktion

1921: Fortsetzung des Ausbaus zum vertikal und horizontal strukturierten Konzern

1926: Krupp bringt das Werkzeugmetall Widia auf den Markt.

1929: Die Hochofenanlage des Hüttenwerks Essen-Borbeck wird in Betrieb genommen.

1937: Gründung der Krupp Treibstoffwerk GmbH

1941: Erwerb der Aktienmehrheit an der Deutschen Schiff- und Maschinenbau AG Bremen „Deschimag“

1943: Umwandlung der Fried. Krupp AG in eine Einzelfirma

1945: Das Unternehmen wird alliierter Kontrolle unterstellt.

1953: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach übernimmt wieder die Leitung des Krupp-Konzerns.

1965: Gründung der Fried. Krupp Hüttenwerke AG und Ausbau der Stahlbasis

1968: Umwandlung der Einzelfirma in die Fried. Krupp GmbH

1970: Ausweitung des Konzerns durch horizontale Diversifizierung

1976: Beteiligung des Staats Iran an der Fried. Krupp GmbH

1982: Reorganisation und Ausbau des Konzerns

1992: Fusion der Fried Krupp AG mit der Hoesch AG zur Fried. Krupp AG Hoesch-Krupp

1997: Zusammenführung der Qualitätsstahl Flach-Bereiche von Krupp und Thyssen zur Thyssen- Krupp Stahl AG

17. März 1999: Eintragung der ThyssenKrupp AG in das Handelsregister

2009: Der fusionierte Konzern ThyssenKrupp feiert sein zehnjähriges Bestehen.