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    Spitzenreiter Andernach zieht zufrieden Bilanz

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    Den Gönnersdorfer Torhüter Ralf Heuser konnte die SG 99 Andernach (blaue Trikots) zuletzt dreimal überwinden und 3:2 gewinnen.
Foto: Walz
    Den Gönnersdorfer Torhüter Ralf Heuser konnte die SG 99 Andernach (blaue Trikots) zuletzt dreimal überwinden und 3:2 gewinnen.
    Foto: Walz - Andreas Walz

    SF Höhr-Grenzhausen - SG 99 Andernach (So., 14.30 Uhr). Wenn der Schlusspfiff in Höhr-Grenzhausen ertönt, ist für Tabellenführer SG 99 Andernach das erste Saisondrittel vorbei. Unabhängig vom Ergebnis sind die Verantwortlichen bei den Bäckerjungen trotz des Ausscheidens aus dem Rheinlandpokal mehr als nur zufrieden mit der bisherigen Saisonleistung. "Hätte uns das einer vor der Saison prognostiziert, hätten wir denjenigen wohl für verrückt erklären müssen. Das war in der Form nicht zu erwarten. Inklusive Vorbereitung und Pokal haben wir 17 von 19 Spielen gewonnen", zeichnet SG-99-Trainer Franz-Josef Kowalski die Erfolgsbilanz nach.

    Nun wartet am Sonntag (14.30) Höhr-Grenzhausen. Die Westerwälder sind derzeit die Remiskönige der Liga und haben auf dem heimischen Rasenplatz durchweg überzeugt. Fünf Spiele, drei Siege, zwei Unentschieden - so lautet die Heimbilanz. Zuletzt wurde am Flürchen das Spitzenteam aus Oberwinter mit 2:0 besiegt.

    Kowalski hat Respekt: "Die Sportfreunde konnten bislang mit guten Ergebnissen aufwarten. Es wird ein unangenehmes Spiel, wie auch das zuletzt gegen Gönnersdorf. Die Liga ist eng beieinander, lediglich die letzten beiden Mannschaften fallen ein wenig ab." Noch einmal im Tor stehen wird vermutlich Niklas Nett. Der A-Jugendliche steht vor seinem dritten Einsatz. Die etatmäßige Nummer eins, Philipp Loosen, wird nach seiner Verletzung vermutlich erst einmal auf der Bank Platz nehmen. Bei Lukas Weis zeigte sich unter der Woche im Training, dass die Schulterprobleme noch nicht gänzlich überstanden sind. In den Kader zurückkehren wird Thawatschai Chamnankit, der seinen Nasenbeinbruch auskuriert hat.

    TuS Immendorf - FC Plaidt (So., 14.30 Uhr). Eigentlich hatte sich der Fußball-Bezirksligist FC Alemannia Plaidt im Aufwind gesehen. Zwei Siege untermauerten diese Vermutung. Doch nach dem Aus in Runde drei des Wettbewerbs um den Rheinlandpokal gegen den Rheinlandligisten SG Bad Breisig stellt Trainer Ralph Seul vieles in Frage. Am Sonntag um 14.30 Uhr gastiert seine Mannschaft nun in der Liga beim TuS Immendorf, der Mannschaft des Ex-Profis und jetzigen TuS-Trainers Josef Ivanovic.

    "Es zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, dass wir gegen stärker eingeschätzte Mannschaften dominieren, aber nicht gewinnen. Teilweise schämen sich die Gegner für die Siege. Ich dachte, dass diese Phase längst hinter uns liegen würde. Aber das ist wohl nicht der Fall", sagteSeul. Gegen Bad Breisig war sein Team tonangebend, lag dreimal in Führung, um in der Schlussminute der Verlängerung mit 3:4 zu verlieren. Das hat am Plaidter Pommerhof doch Spuren hinterlassen.

    Einen Kraftverlust erwartet Seul aber dennoch nicht, am Donnerstag bat er seine Mannschaft zur abschließenden Einheit. "Somit haben wir das normale Wochenprogramm absolviert", so der FC-Coach. Tayfun Kayaalp ist am Sonntag ebenso wieder dabei wie Volker Schambach. Gesetzt ist das Innenverteidiger-Pärchen aber nicht, denn Dominik Pickel und Michael Schulz spielten zuletzt in der Liga zweimal zu null. "Und die haben ihre Aufgaben gut gemacht", meint Seul, der noch immer auf Walter Votteler und Roman Bach verzichten muss. Ein anderer Hoffnungsträger, Simon Krambrich, trainiert derweil wieder mit der Alemannia. Seul sagt dazu: "Er braucht Zeit, schließlich hat er ein Jahr lang gegen keinen Ball getreten."

    SG Liebshausen - SG Eintracht Mendig/Bell (So., 14.45 Uhr). Im Auswärtsspiel auf dem wegen seiner Schräglage berüchtigten Rasenplatz in Liebshausen will die SG Eintracht Mendig/Bell am Sonntag um 14.45 Uhr die Siegesserie ausbauen.

    Mittlerweile läuft es rund bei der Eintracht. Das einzige Problem der Vulkanstädter wohnt gleich nebenan und heißt SG 99 Andernach. Denn solange die Bäckerjungen nicht patzen, bleibt es beim Rückstand von sechs Punkten zum Primus. Und nirgendwo anders als an der Spitze will Mendigs Trainer Wolfgang Müller seine Mannschaft sehen. "Es hat sich bei uns nichts geändert. Aber wir haben Ergebnisse erzielt", so Müller. In der Anfangsphase der Saison habe seine Mannschaft die Chancen nicht verwertet. "Wenn wir das hätten abstellen können, dann hätte niemand über einen Fehlstart gesprochen. Eine solche Phase wird aber jede Mannschaft der Welt einmal erleben", sagt Mendigs Trainer. "Wichtig ist, dass die Spieler ihre Lehren daraus gezogen haben. Und das haben wir eindeutig getan", versichert Müller.

    Der Eintracht-Coach entsandte mit Florian Schlich, Daniel Bianco, Nico Cordes, Florian Groß, Christian Müller und Philipp Schmitz gleich ein halbes Dutzend Akteure am Mittwoch zum Kreispokalspiel der Reserve - mit Erfolg. A-Ligist SG Eich/Nickenich/Kell wurde mit 1:0 vom B-Ligisten besiegt. Weiter passen muss Philipp Geisen nach seinem Handbruch. Er wurde bereits erfolgreich operiert.

    Müller bereitet seine Mannschaft auf ein körperbetontes Spiel vor: "So ist das nun mal im Hunsrück. Das sind die schwersten Spiele, die du überhaupt haben kannst. Wir werden uns einiges einfallen lassen müssen." dag, lkl

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