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    Schon ab dem fünften Tabellenplatz droht der Abstieg

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    Jetzt geht's los: Manfredas Udra und der RSV Klein-Winternheim eröffnen die neue Oberligasaison mit der vorgezogenen Partie bei den SF Nistertal.
Foto:  Harry Braun
    Jetzt geht's los: Manfredas Udra und der RSV Klein-Winternheim eröffnen die neue Oberligasaison mit der vorgezogenen Partie bei den SF Nistertal.
    Foto: Harry Braun

    Die beiden Meister steigen in die Regionalliga auf, die ebenfalls ein völlig anderes Gesicht erhält, weil ihr Zuschnitt geändert wird. Die Zweit-, Dritt- und Viertplatzierten qualifizieren sich sicher für die neue Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und schon ab dem fünften Rang droht der Abstieg.

    Doch der Fall wird zumindest in Rheinhessen und im Rheinland abgefedert. Die beiden Verbände richten eine gemeinsame Zwischenliga ein, die wohl den Namen Verbandsoberliga tragen wird. Pfälzer und Saarländer hingegen kochen ihr eigenes Süppchen; sie wollten weder einer von allen vier Verbänden getragenen Zwischenliga zustimmen, noch bilden sie gemeinsam eine Klasse oberhalb ihrer Verbandsligen.

    Die Ligenreform bringt die Mannschaften in Zugzwang. Wer viertklassig bleiben will, muss einen Platz unter den ersten vier anpeilen. Dabei scheinen die beiden ersten Plätze vergeben: Aufsteiger TV Leiselheim ist so stark aufgestellt, dass ihm der Durchmarsch in die Regionalliga kaum zu nehmen sein wird. Annähernd gut bestückt ist der TuS Weitefeld-Langenbach, der allerdings nicht immer in Bestbesetzung antreten wird. Markus Schäfer, die Nummer eins des TuS, wird nicht alle Spiele mitmachen. Doch in der Summe wird die Qualität der Weitefelder reichen, um sicher Zweiter zu werden.

    Für die verbleibenden zwei Plätze kommen bei normalem Verlauf vier Teams infrage: der RSV Klein-Winternheim, der FSV Mainz 05 II, der TTC Wirges und der FSV Kroppach. "Unser klares Ziel ist es, unter die ersten Vier zu kommen", sagt 05-Spielführer Orazio Amaru. "Wir wollen in der Oberliga bleiben und nicht in die Zwischenliga. Aber es wird spannend."

    Ohne Silhak wird's schwer

    Die Mainzer haben sieben Spieler gemeldet. Michael Silhak, ihre Nummer zwei, hat nur für die Vorrunde fest zugesagt und fällt möglicherweise in der zweiten Saisonhälfte wegen eines Auslandsaufenthalts aus. "Mit ihm sind wir sehr stark", sagt Amaru. "Ohne ihn wird es schwer."

    Bis es zum Fall der Fälle kommt, wird am ehesten der Spielführer selbst pausieren, denn Nachwuchsspieler Marco Gottwald soll möglichst alle Partien mitmachen. Felix Schmidt-Arndt, Silhak und Kristof Bielinski haben in der vergangenen Saison mit der Ersten 05-Mannschaft in der Regionalliga gespielt. Schmidt-Arndt in der kompletten Runde, Silhak in der ersten und Bielinski in der zweiten Saisonhälfte. Auch Christoph Sonn war lange Zeit ein fester Bestandteil des Regionalligateams und zog sich erst vor einem Jahr in die Zweite Mannschaft zurück.

    Damit wären die Mainzer in einer normalen Saison auf den ersten vier Positionen hervorragend besetzt. Doch angesichts der besonderen Situation haben sich einige Klubs deutlich verstärkt. Gerade im vorderen Paarkreuz fahren die schärfsten Konkurrenten schwere Geschütze auf. Für das hintere Paarkreuz steht bei den Mainzern neben dem Spielführer und Gottwald noch Christian Tomoski zur Verfügung.

    Amaru setzt bei seiner Prognose auch auf die Unwägbarkeiten in den verbandsinternen Duellen, von denen es bei fünf rheinhessischen Mannschaften genügend gibt. "Derbys haben - wie man so schön sagt - ihre eigenen Gesetze", sagt der 05-Spielführer. "Da werden noch einmal ganz andere Kräfte frei. Das gilt auch für die Spiele gegen den TV Leiselheim."

    Matej Urbanek kommt aus Wirges

    Ähnlich engagiert wie Amaru geht auch Yves Besier die Runde an. "Ziel ist eindeutig der vierte Platz", sagt der Klein-Winternheimer Teamsprecher. Der RSV hat auf die besondere Situation reagiert und sich im vorderen Paarkreuz verstärkt. Hinter dem Letten Manfredas Udra soll hier Matej Urbanek als Nummer zwei für Punkte sorgen. Der Tscheche erspielte als Nummer eins des TTC Wirges in der vergangenen Saison eine Bilanz von 19:17 Einzeln. Weichen musste für Urbanek niemand, denn auch in Klein-Winternheim stehen sieben Spieler auf dem Meldebogen. Damit will der RSV für den Fall gewappnet sein, dass sich ein Akteur verletzt.

    Ins mittlere Paarkreuz rutschte Viktor Sarrach ab und gesellt sich dort zu Oliver Küssner. Yves Besier, Nicolas Brusenbauch und Dennis Prasse komplettieren den Kader. Die Topspieler sind gesetzt, rotiert wird nur auf den unteren Positionen. Sicher, dass es mit dem Oberligaverbleib klappt, ist sich Besier nicht. "Die Chancen stehen 50:50", sagt er. "Es lässt sich schwer abschätzen, wie sich die Mannschaften entwickeln."

    Dabei setzt Besier ein wenig auf die psychologische Schiene. Der Start in die Saison sei wichtig, denn da könne eine Mannschaft Selbstvertrauen tanken. Die Klein-Winternheimer treffen nach der Partie in Nistertal auf Aufsteiger TSV Gau-Odernheim. Gegen zwei vermeintlich leichte Gegner soll die Basis für den Oberligaverbleib gelegt werden. "Wir haben zudem in der Vorrunde viele Heimspiele", sagt der Teamsprecher. "Wir sollten versuchen, alle zu gewinnen."

    Gert Adolphi

    Rang sechs wäre schon ein Erfolg
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