Archivierter Artikel vom 30.01.2011, 12:51 Uhr
St. Goarshausen

Loreley: Sinkender Wasserstand gibt Tank 2 frei – Erstes Abpumpen für Dienstag geplant

Bei der Bergung der havarierten „Waldfhof“ können die Experten einen weiteren wichtigen Schritt zum Abpumpen der gefährlichen Schwefelsäure tun...

Das Meßschiff Burgung überprüft das Rheinwasser nach der Tankerhavarie an der Loreley, scharf beobachtet von Journalisten am Montag (31. 01. 2011: Die Bergungsarbeiten am bei St. Goarshausen gekenterten Schwefelsäure- Tankschiff Waldhof gehen voran, in den nächsten Tagen soll die Ladung des Tankers in andere Schiffe umgepumpt werden.
Das Meßschiff Burgung überprüft das Rheinwasser nach der Tankerhavarie an der Loreley, scharf beobachtet von Journalisten am Montag (31. 01. 2011: Die Bergungsarbeiten am bei St. Goarshausen gekenterten Schwefelsäure- Tankschiff Waldhof gehen voran, in den nächsten Tagen soll die Ladung des Tankers in andere Schiffe umgepumpt werden.

St. Goarshausen – Bei der Bergung der havarierten „Waldfhof“ können die Experten einen weiteren wichtigen Schritt zum Abpumpen der gefährlichen Schwefelsäure tun:

Die Grafik gibt die Situation am Unglücksort (Stand: Samstag, 29. Januar 2011) unterhalb der Loreley wieder: Der Havarist ragt in die Fahrrinne; die Bergungstrupps arbeiten von den Plattformen der Schwimmkräne aus. Im Loreleyhafen liegt das Schiff der Einsatzleitung und die beiden Leichter zum Abtransport der Ladung.

Pressezentrum Havarie Lor

Der Havarist mit Kränen.

Pressezentrum Havarie Lor

Die Grafik zeigt die Lage des Havaristen mit den Tanks 1 bis 7. Die Tanks 1 und 2 liegen derzeit fast unerreichbar unter der Wasseroberfläche.

Pressezentrum Havarie Lor

Bohr- und Schneidarbeiten an der Bordwand.

Pressezentrum Havarie Lor

Schematische Draufsicht (Stand: Samstag, 29. Januar 2011)

Pressezentrum Havarie Lor

Auf der heutigen Lagebesprechung meldete der Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bingen, Martin Mauermann, dass der gefallene Wasserstand des Rheins nun auch das Anbohren von Tank 2 erlaube. Damit würde auch das spätere Abpumpen der Säure aus diesem Tank in einen der bereitstehenden Schubleichter möglich. Bei planmäßigem Verlauf der Arbeiten ist für Dienstag das sogenannte Leichtern der ersten beiden von sieben Tanks vorgesehen.

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Am Wrack des gekenterten Tankschiffs mit 2400 Tonnen Schwefelsäure besteht Explosionsgefahr. Das ergab die Untersuchung einer ersten Probe aus einem der sieben Tanks, wie das Pressezentrum „Havarie Loreley“ mitteilte. Tank 7 enthalte neben Schwefelsäure auch Wasser und Wasserstoff. Das Gas ist hochexplosiv.

Hans-Peter Schnellbächer

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Am Wrack des gekenterten Tankschiffs mit 2400 Tonnen Schwefelsäure besteht Explosionsgefahr. Das ergab die Untersuchung einer ersten Probe aus einem der sieben Tanks, wie das Pressezentrum „Havarie Loreley“ mitteilte. Tank 7 enthalte neben Schwefelsäure auch Wasser und Wasserstoff. Das Gas ist hochexplosiv. Unser Leser Hans-Peter Schnellbächer hat Fotos von den Arbeiten gemacht.

Hans-Peter Schnellbächer

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Am Wrack des gekenterten Tankschiffs mit 2400 Tonnen Schwefelsäure besteht Explosionsgefahr. Das ergab die Untersuchung einer ersten Probe aus einem der sieben Tanks, wie das Pressezentrum „Havarie Loreley“ mitteilte. Tank 7 enthalte neben Schwefelsäure auch Wasser und Wasserstoff. Das Gas ist hochexplosiv. Unser Leser Hans-Peter Schnellbächer hat Fotos von den Arbeiten gemacht.

Hans-Peter Schnellbächer

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Am Wrack des gekenterten Tankschiffs mit 2400 Tonnen Schwefelsäure besteht Explosionsgefahr. Das ergab die Untersuchung einer ersten Probe aus einem der sieben Tanks, wie das Pressezentrum „Havarie Loreley“ mitteilte. Tank 7 enthalte neben Schwefelsäure auch Wasser und Wasserstoff. Das Gas ist hochexplosiv. Unser Leser Hans-Peter Schnellbächer hat Fotos von den Arbeiten gemacht.

Hans-Peter Schnellbächer

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Am Wrack des gekenterten Tankschiffs mit 2400 Tonnen Schwefelsäure besteht Explosionsgefahr. Das ergab die Untersuchung einer ersten Probe aus einem der sieben Tanks, wie das Pressezentrum „Havarie Loreley“ mitteilte. Tank 7 enthalte neben Schwefelsäure auch Wasser und Wasserstoff. Das Gas ist hochexplosiv. Unser Leser Hans-Peter Schnellbächer hat Fotos von den Arbeiten gemacht.

Hans-Peter Schnellbächer

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Am Wrack des gekenterten Tankschiffs mit 2400 Tonnen Schwefelsäure besteht Explosionsgefahr. Das ergab die Untersuchung einer ersten Probe aus einem der sieben Tanks, wie das Pressezentrum „Havarie Loreley“ mitteilte. Tank 7 enthalte neben Schwefelsäure auch Wasser und Wasserstoff. Das Gas ist hochexplosiv. Unser Leser Hans-Peter Schnellbächer hat Fotos von den Arbeiten gemacht.

Hans-Peter Schnellbächer

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Am Wrack des gekenterten Tankschiffs mit 2400 Tonnen Schwefelsäure besteht Explosionsgefahr. Das ergab die Untersuchung einer ersten Probe aus einem der sieben Tanks, wie das Pressezentrum „Havarie Loreley“ mitteilte. Tank 7 enthalte neben Schwefelsäure auch Wasser und Wasserstoff. Das Gas ist hochexplosiv. Unser Leser Hans-Peter Schnellbächer hat Fotos von den Arbeiten gemacht.

Hans-Peter Schnellbächer

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Am Wrack des gekenterten Tankschiffs mit 2400 Tonnen Schwefelsäure besteht Explosionsgefahr. Das ergab die Untersuchung einer ersten Probe aus einem der sieben Tanks, wie das Pressezentrum „Havarie Loreley“ mitteilte. Tank 7 enthalte neben Schwefelsäure auch Wasser und Wasserstoff. Das Gas ist hochexplosiv. Unser Leser Hans-Peter Schnellbächer hat Fotos von den Arbeiten gemacht.

Hans-Peter Schnellbächer

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Am Wrack des gekenterten Tankschiffs mit 2400 Tonnen Schwefelsäure besteht Explosionsgefahr. Das ergab die Untersuchung einer ersten Probe aus einem der sieben Tanks, wie das Pressezentrum „Havarie Loreley“ mitteilte. Tank 7 enthalte neben Schwefelsäure auch Wasser und Wasserstoff. Das Gas ist hochexplosiv. Unser Leser Hans-Peter Schnellbächer hat Fotos von den Arbeiten gemacht.

Hans-Peter Schnellbächer

Nun soll doch Schwefelsäure aus dem gekenterten Tankschiff in den Rhein abgelassen werden.

Hans-Peter Schnellbächer

Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Am Wrack des gekenterten Tankschiffs mit 2400 Tonnen Schwefelsäure besteht Explosionsgefahr. Das ergab die Untersuchung einer ersten Probe aus einem der sieben Tanks, wie das Pressezentrum „Havarie Loreley“ mitteilte. Tank 7 enthalte neben Schwefelsäure auch Wasser und Wasserstoff. Das Gas ist hochexplosiv. Unser Leser Hans-Peter Schnellbächer hat Fotos von den Arbeiten gemacht.

Hans-Peter Schnellbächer

Am Montag durften zunächst wieder Schiffe stromaufwärts fahren; seit 11.00 Uhr ist der Rhein zwischen St. Goar und Oberwesel für den Rest des Tages gesperrt. Während gefährlicher Arbeiten an der „Waldhof“ müsse ein Sicherheitsabstand von rund 500 Metern eingehalten werden, teilte die Einsatzleitung mit.

Landesumweltministerin Conrad informierte sich über Details der Bergung

Die Landesumweltministerin Margit Conrad ließ sich heute vor Ort Details zum

weiteren Vorgehen der Bergung erläutern und sprach auf der Lagebesprechung auch

ihren Dank für die bisher hervorragende Arbeit der Havarieleitung, der

Bergungsteams und der Einsatzkräfte aus.

Noch immer herrscht Explosionsgefahr

Die Ladung aus Schwefelsäure hat sich mit Wasser vermischt, in allen Tanks wurde Wasserstoff festgestellt. Diesen gilt es, aus den Laderäumen zu bekommen – es herrscht Explosionsgefahr. Für das Bergungsteam bedeutet dies höchste Vorsicht, jeder Handgriff muss gut überlegt werden und sitzen.

An fünf von sieben Tanks wurden im Laufe des Sonntags größere Öffnungen gebohrt, um Saugschläuche anbringen zu können. Durch kleine Löcher wird bereits Stickstoff eingeleitet, um die Explosionsgefahr zu bannen. Diese so genannte Inertisierung ermöglicht ein weiteres gefahrloses Arbeiten an dem Havaristen. Ist das Wasserstoffgas weg, können größere Öffnungen in die Tanks geschnitten werden – die Voraussetzung fürs Umpumpen.

Letzter Tank für Spezialbohrer noch unerreichbar

Der Montag begann mit einer neuen, schwierigen Herausforderung: Die letzten beiden Tanks 1 und 2, die noch Wasserstoff enthalten, lagen zunächst fast unerreichbar für den Spezialbohrer unter der Wasseroberfläche. Durch die sinkenden Pegelstände wurde nun dieses Problem zumindest für Tank 2 gelöst.

Der Tank 1 kann nach wie vor aufgrund der Lage des Havaristen und des

Rheinwasserstandes derzeit nicht angegangen werden. Die Spezialisten arbeiten an einem Lösungskonzept. Nach jetzigen Überlegungen soll die Leichterung des Tankes 1 zeitgleich mit der Hebung der Waldhof und deren Transport fort von der Fahrrinne stattfinden. Dieses Vorgehen hätte wiederum eine zeitweise Sperrung der Bundesstraßen beidseits des Rheines und der rechtsrheinischen Bahnstrecke zur Folge. Nähere Information zu diesen Sperrungen werden zeitnah bekannt gegeben.

Die Arbeiten an den Tanks 3 bis 7 gehen konzentriert weiter.

Seit der Havarie vor rund zwei Wochen liegt das Tankschiff mit 2400 Tonnen Schwefelsäure auf der Seite im Fluss bei St. Goarshausen. Zwei Besatzungsmitglieder waren nach dem Unfall nahe des Loreleyfelsens gerettet worden, zwei weitere Bootsleuten werden vermisst. Schwimmkräne sichern das Wrack mit Stahlseilen.

Gesellschaft: PKW rollt in den Rhein und versinkt

Das havarierte Schiff hat unterdessen Gesellschaft bekommen: Am Sonntagmittag rollte in Sichtweite der „Waldhof“ ein Auto in den Rhein. Eine Frau und ihre Tochter hatten am Anlegesteg der Fähre in St. Goar ihren Wagen abgestellt. Während sie auf die Fähre warteten, stiegen sie aus, um sich das gekenterte Schiff anzuschauen. Der Wagen „nutzte die Abwesenheit seiner Besitzerinnen, sich in Richtung Rhein (endgültig) zu verabschieden“, berichtete das Pressezentrum.

Wieder Sperrungen

Am Montag ist der Rhein zwischen St. Goar und Oberwesel seit dem fvrühren Vormittag bis zum Ende des Tages gesperrt. Während gefährlicher Arbeiten an der „Waldhof“ müsse ein Sicherheitsabstand von rund 500 Metern eingehalten werden, teilte die Einsatzleitung mit.

Am Wochenende wurden daher zwei Bundesstraßen im Gefahrenbereich ganztägig gesperrt. Auch der rechtsrheinische Fahrgastverkehr der Bahn war an beiden Tagen unterbrochen.