Archivierter Artikel vom 30.01.2012, 07:00 Uhr

Kostentreiber 2: Wohngeld

Hartz IV: Dass das Land die Wohngeldentlastung für Hartz-IV-Empfänger streichen will, trifft den Kreis Neuwied mit sehr hohen Wohngeldkosten (9,1 Millionen Euro) hart. Da die als Ausgleich angebotenen Investitionszuschüsse den Neuwieder Verlust nicht ausgleichen, bleibt ein Minus von 1,3 Millionen Euro.

Hartz IV: Dass das Land die Wohngeldentlastung für Hartz-IV-Empfänger streichen will, trifft den Kreis Neuwied mit sehr hohen Wohngeldkosten (9,1 Millionen Euro) hart. Da die als Ausgleich angebotenen Investitionszuschüsse den Neuwieder Verlust nicht ausgleichen, bleibt ein Minus von 1,3 Millionen Euro.

Kreise mit weniger Wohngeldkosten dürfen wegen des vom Land gewählten Schlüssels aber mit einem Plus rechnen. Für Landrat Kaul ist dies ein „unsinniges Vorhaben“. Der Kreis Birkenfeld muss für die Unterbringungskosten Wohnung und Heizung) von Hartz-IV-Empfängern jetzt 11,5 Millionen Euro aufbringen. Aber ihm werden nur 6 Millionen Euro erstattetet.

rgr/us