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    Große Pokal-Frage: Wer steht im Bopparder Tor? Neuser oder Woltemade?

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    Im Kreispokal warfen Fabian Nass (links) und seine SG Boppard zuletzt die SG Ehrbachtal mit Alex Bauer aus dem Wettbewerb. Im Rheinlandpokal wartet mit Mülheim-Kärlich aber ein anderes Kaliber auf die SGB. 
Foto: Ve. Schmidt
    Im Kreispokal warfen Fabian Nass (links) und seine SG Boppard zuletzt die SG Ehrbachtal mit Alex Bauer aus dem Wettbewerb. Im Rheinlandpokal wartet mit Mülheim-Kärlich aber ein anderes Kaliber auf die SGB.
    Foto: Ve. Schmidt - Verena Schmidt

    SG Mörschbach/Argenthal/ Liebshausen - SG Mendig/Bell. Timo Klein, Trainer des Hunsrücker Fußball-Bezirksligisten, fühlt sich etwas an den Streifen "Und täglich grüßt das Murmeltier" erinnert, wenn es in dieser Runde gegen den Liga-Rivalen aus der Eifel geht. "Wieder Mendig, wieder mittwochs und wieder keine Leute", stöhnt Klein vor der Begegnung, die heute Abend um 19.30 Uhr in Holzbach stattfindet. Grund: Nur in Argenthal auf dem Hartplatz wäre Flutlicht vorhanden, allerdings wird dort der Kabinentrakt umgebaut. Deshalb weicht die Klein-Elf aus.

    Zurück zum Murmeltier-Tag: Am 17. August fuhren die Mörschbacher personell arg gebeutelt nach Mendig und verloren 0:7. Damals war dort noch Ex-Profi Thomas Remark Trainer, mittlerweile haben sich die Mendiger von ihm getrennt und ihren Ex-Coach Wolfgang Müller zurückgeholt. Mit ihm kam auch der Erfolg zurück, Mendig hat sich auf den sechsten Platz hochgesiegt, steht einen Rang hinter Mörschbach. Müller sagt: "Wir wollen bei einer Mannschaft, die in der Liga vor uns steht, ein Zeichen setzen und weiterkommen."

    Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, da Klein neben Jan Wächter (verletzt) noch Maurice Volkweis (Virusinfekt) sowie Sven Lauterbach und Andreas Schmäl aus beruflichen Gründen ausfallen. Sebastian Friedrich hat Knieprobleme - Einsatz fraglich. Zwar steht André Kaspar im Kader, allerdings ohne Training. "Es ist schade, dass wir nicht komplett gegen Mendig antreten können, aber es ist eben so", sagt der Heim-Trainer.

    SG Herresbach/Baar - FC Karbach. Auf dem Hartplatz in Wanderath geht es heute Abend (20 Uhr) für den Rheinlandligisten Karbach zur Sache. Dort schaltete der A-Klässler aus der Eifel bereits Bezirksligist SG Ahrweiler/Bad Neuenahr aus. Trotzdem ist der Tabellenvierte des Verbands-Oberhauses natürlich haushoher Favorit. Oder wie es SG-Coach Thomas Augel ausdrückt: "Wenn die einen normalen Tag erwischen, haben wir überhaupt keine Chance. Es wird für uns alle aber eine schöne Erfahrung werden. Vielleicht nehmen sie uns ja zu locker." Das tut Karbachs Coach Torsten Schmidt aber nicht, er formuliert ganz klar: "Wir werden sie ernst nehmen und wollen in die nächste Runde." Fehlen werden ihm aber definitiv die zwei am Knie verletzten Innenverteidiger Sven Schindel (endgültige Diagnose steht noch aus) und David Eberhardt (Meniskus) sowie der Langzeitverletzte Andreas Oberreiter (Wadenbeinbruch).

    SG Boppard/Bad Salzig - SG Mülheim-Kärlich. Das attraktivste Los hat sicherlich der A-Ligist vom Rhein gezogen, der am Donnerstagabend ab 19.30 Uhr auf dem Kunstrasen im Buchenauer Bomag-Stadion den Rheinlandliga-Siebten begrüßt. Und was in Boppard möglich ist, wenn sie sich zu Pokalduellen das Flutlicht einschaltet, ist bekannt. Zuletzt gab es vor einer Woche den Krimi im Kreispokal, denn die SGB im Elfmeterschießen gegen Ehrbachtal für sich entschied. Diese Partie spielt übrigens auch heute eine Rolle, denn Boppards Keeper sah wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte, das Strafmaß steht noch aus. Fest steht: Gegen Mülheim-Kärlich fehlt der "Elfer-Held" früherer Rheinlandpokal-Schlachten. Stellt sich die Frage: Wer steht zwischen den Pfosten? Alternative eins: der SSV-Vorsitzende und gelernte Keeper Niko Neuser, der am Sonntag beim 1:1 im Liga-Spiel in Oberwesel das Tor hütete. Alternative 2: Marco Woltemade, Torwart der Bopparder Reserve. Niko Neuser weiß es jedenfalls noch nicht. Was er weiß, ist folgendes: "Mir tut vom Sonntag noch alles weh." Das verwundert wenig, hatte er doch lange nicht mehr auf diesem Niveau gehalten. "Aber eigentlich ist es doch egal, wer im Tor steht. Alles andere als eine Klatsche wäre eine Sensation für uns", sagt der Bopparder Klubchef, "Mülheim-Kärlich ist eine ganz andere Liga."

    Das stimmt, allerdings ist es noch gar nicht so lange her, da spielten beide Vereine noch in der Bezirksliga Mitte gegeneinander. 2008/2009 war das. Mülheim-Kärlich stieg in besagter Spielzeit auf, Boppard in der darauffolgenden bekanntlich sang- und klanglos ab. 2008/2009 war aber auch die Saison, in der die Rheintal-SG mit Lahnstein und Burgbrohl zwei Rheinlandligisten nach Gang aus dem Wettbewerb warf. In der aktuellen Runde zwei musste zuletzt Bezirksligist FSG Bengen in Buchenau dran glauben. Unter Flutlicht und nach Elfmeterschießen, versteht sich. mb

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