Archivierter Artikel vom 21.12.2011, 07:00 Uhr

Erwerbstätigenquote der 60- bis 64-Jährigen

Im Streit über die Rente mit 67 spielt die Beschäftigungssituation für Ältere seit Anbeginn eine zentrale Rolle. Wer über 60 ist und arbeitslos wird, hat trotz Fachkräftemangel große Schwierigkeiten, wieder eine Stelle zu finden. Ein Überblick über die Erwerbstätigenquote der 60- bis 64-Jährigen

Im Streit über die Rente mit 67 spielt die Beschäftigungssituation für Ältere seit Anbeginn eine zentrale Rolle. Wer über 60 ist und arbeitslos wird, hat trotz Fachkräftemangel große Schwierigkeiten, wieder eine Stelle zu finden. Ein Überblick über die Erwerbstätigenquote der 60- bis 64-Jährigen:

2000: 28% der Männer, 12% der Frauen, 20% gesamt

2001: 29% der Männer, 14% der Frauen, 21% gesamt

2002: 31% der Männer, 15% der Frauen, 23% gesamt

2003: 31% der Männer, 16% der Frauen, 23% gesamt

2004: 33% der Männer, 18% der Frauen, 25% gesamt

2005: 36% der Männer, 21% der Frauen, 28% gesamt

2006: 38% der Männer, 22% der Frauen, 30% gesamt

2007: 41% der Männer, 25% der Frauen, 33% gesamt

2008: 43% der Männer, 27% der Frauen, 35% gesamt

2009: 47% der Männer, 30% der Frauen, 38% gesamt

2010: 49% der Männer, 33% der Frauen, 41% gesamt

(Quelle: Rentenversicherungsbericht 2011/Statistisches Bundesamt)

Anmerkung: Die Erwerbstätigenquote umfasst alle Erwerbsformen, also auch geringfügige Beschäftigung. In sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung waren im März 2011 laut Arbeitsministerium 26,4 Prozent oder 1,23 Millionen der 60- bis 64-Jährigen, damit ein gutes Viertel. Im Jahr 2000 lag diese Quote noch bei 10,9 Prozent.