Archivierter Artikel vom 13.05.2013, 07:00 Uhr

Elementarschäden sind häufig nicht mitversichert

80 Prozent der Hausbesitzer in Rheinland-Pfalz haben laut dem Wirtschaftsministerium keine Versicherung gegen Elementarschäden. Aber 98,9 Prozent aller Häuser im Land wären dagegen problemlos versicherbar.

Als Elementarschäden werden Schäden bezeichnet, die durch die Kräfte der Natur verursacht werden. Dazu gehören unter anderem Schäden, die durch ein Erdbeben oder Lawinen und sogar Vulkanausbrüche entstehen. Dazu gehören aber auch Schäden, die durch natürliche Ereignisse entstehen, die in unseren Breiten häufiger vorkommen:

Blitzschlag, Erdrutsch, Hagel, Hochwasser, Schneedruck, Starkregen, Sturm und witterungsbedingter Rückstau. Seit vielen Jahren werden in der Versicherungswirtschaft gerade Sturmschäden versichert, darüber hinaus ist der Versicherungsschutz aber begrenzt. Bei Schäden durch Sturm (inklusive Blitzeinschlag, Hagel- und Leitungswasser-Schäden) greift üblicherweise die Wohngebäudeversicherung.

Darüber hinaus sind Elementarschäden durch die meisten Feuer-, Hausrat- und auch Wohngebäudeversicherungen aber nicht abgedeckt. Hier greift eine Elementarschadenversicherung.

vb