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Doppelschlag nach der Pause bringt Hundsangen auf Kurs

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"In der ersten Halbzeit hatten wir meiner Meinung nach sogar mehr Chancen", meinte Nieverns Trainer Murat Saricicek nach der Partie und hatte damit nicht ganz unrecht. Hundsangen versuchte zwar, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, kam jedoch zunächst zu keinen Tormöglichkeiten. Nievern hingegen verteidigte tapfer und spielte selbst ab und an gefällig nach vorne. In der 18.Minute setzte sich Fabian Schupp auf rechts durch und flankte zu Stürmer Felix Waldorf, der das Tor der Gastgeber jedoch knapp verfehlte.

Hundsangens Benjamin Lüpke prüfte in Minute 22 gleich zweimal Dennis Preuschoff im Nieverner Tor, dem die beiden Distanzschüsse jedoch keine Probleme bereiteten. Eine Minute später gingen die Gastgeber dann doch in Führung. Simon Werner staubte nach einem Schuss von Fabian Steinebach zum 1:0 ab.

Nievern ließ sich davon nur wenig beeindrucken und wurde vor allem nach Standardsituationen von Timo Hoffmeyer gefährlich. Nach 25 Minuten ging einer seiner Freistöße an den Pfosten, und nur wenige Minuten später konnten die Gastgeber das Durcheinander im eigenen Strafraum – erneut nach einem Hoffmeyer-Freistoß – erst in letzter Sekunde klären.

Ein Doppelschlag kurz nach der Halbzeitpause beruhigte dann das Spiel. In der 50. Minute zeigte der souveräne Schiedsrichter Alexander Mürtz nach einem Foul von Nieverns Keeper Preuschoff an Fabian Steinebach auf den Elfmeterpunkt. Benjamin Lüpke verwandelte souverän zum 2:0. Nur zwei Minuten später war die Partie dann endgültig entschieden. Steinebach setzte sich auf der rechten Seite durch, und der eingewechselte Dennis Melbaum verwertete die genaue Flanke zum 3:0 (52.).

"Bei den Toren haben wir unsere Qualität gezeigt", zeigte sich Hundsangens Trainer Ralf Hannappel durchaus zufrieden. Und damit hatte er recht, denn auch das letzte Tor war eine Augenweide. Der starke Benjamin Lüpke vollendete einen herrlichen Angriff der Gastgeber zum 4:0 (81.). Vorher plätscherte das Spiel so dahin, denn nach dem 3:0 konnten die Gäste nicht mehr zusetzen. Nievern fehlte es einfach an Durchschlagskraft, Gefahr für das Tor von Marvin Künzler entstand weiterhin nur nach Standardsituationen. So musste Künzler nach 63 Minuten einen Freistoß von Timo Hoffmeyer an den Pfosten lenken.

"Bei den Personalproblemen, die wir im Moment haben, muss man die Ansprüche etwas herunterschrauben. Wir haben aber heute außer Standardsituationen nichts zugelassen und deshalb verdient gewonnen", freute sich Hundsangens Trainer Ralf Hannappel über den Sieg. Sein Gegenüber Murat Saricicek wusste: "Der Doppelschlag nach der Pause hat uns das Genick gebrochen. So ist das, wenn man unten steht."

Hundsangen: Künzler – Krämer, Loch, Reiner, Sprenger – Husaj, Steinebach, Bartsch (60. Kraft), Lüpke, Werner (46. Melbaum) – Hannappel.

Schiedsrichter: Alexander Mürtz (Plaidt).

Zuschauer: 90

Tore: 1:0 Simon Werner (23.), 2:0 Benjamin Lüpke (50.), 3:0 Dennis Melbaum (52.), 4:0 Benjamin Lüpke (81.).

Von unserem Mitarbeiter

Nils Heinen

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