Archivierter Artikel vom 17.04.2013, 07:00 Uhr

Boston: Stadt mit wechselvoller Geschichte

Boston, wohlhabende Hauptstadt des US-Bundesstaates Massachusetts, gilt als ein Zentrum von Wirtschaft, Wissenschaft, Finanzen und Kultur. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts erlebte die Stadt einen grundlegenden Strukturwandel: weg von der traditionellen Industrie wie Schiff- oder Maschinenbau, die das Wirtschaftsleben zuvor geprägt hatten, hin zu Biotechnologie und Hightechindustrie.

„Was für traurige Nachrichten. Ich bete für alle.“
Jamaikas Sprint-Star und sechsfacher Olympiasieger Usain Bolt bei Twitter
„Was für traurige Nachrichten. Ich bete für alle.“ Jamaikas Sprint-Star und sechsfacher Olympiasieger Usain Bolt bei Twitter

Die an der Massachusetts Bay am Atlantik gelegene Metropole ist auch ein Zentrum von Druckgewerbe und Verlagswesen. Bostons Altstadt gehört zu den historisch bedeutsamsten Stadtzentren der USA. Zu den größten Attraktionen zählt das 1713 erbaute Old State House, der ehemalige Sitz der britischen Kolonialregierung. Im Juli 1776 wurde auf dessen Balkon die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigen Staaten verlesen.

Verschärft hatte sich der Konflikt zwischen dem britischen Mutterland und den nordamerikanischen Kolonien unter anderem durch die legendäre Boston Tea Party im Dezember 1773. Als Indianer verkleidete Bürger vernichteten damals im Hafen von Boston eine Ladung Tee der britischen Ostindischen Kompanie, um gegen die Teesteuer zu protestieren. Heute hat Boston rund 617 000 Einwohner. Im nahen Cambridge liegen zwei der renommiertesten US-Universitäten: die Harvard University und das Massachusetts Institute of Technology.