Archivierter Artikel vom 07.09.2012, 11:45 Uhr
Berlin

Bahn: Bislang kein größerer Andrang wegen Flugbegleiter-Streiks

Trotz des Lufthansa-Streiks hat die Deutsche Bahn bis zum Freitagmittag keinen größeren Passagieransturm verzeichnet. Bisher sei es ein ganz normaler Freitag, an dem die Bahn ohnehin planmäßig mehr Züge einsetze, sagte ein Sprecher.

An Schaltern der Lufthansa warten Passagiere.

DPA

Ein Passagier schläft am Freitagmorgen vor einer Bank ein.

DPA

Ein anderer Passagier schläft auf einer Bank im Terminal des Frankfurter Flughafens.

DPA

Neben ihren Koffern versuchen diese Passagiere, Ruhe zu finden.

DPA

Feldbetten stehen für gestrandete Passagiere bereit.

DPA

Ein einziger Passagier wartet in der ansonsten leeren Warteschlange im Terminal.

DPA

Vor einer Anzeigentafel mit zahlreichen annulierten Flügen stehen Passagiere am Freitagmorgen im Terminal des Frankfurter Flughafens.

DPA

Die Heckflosse eines Flugzeuges ragt am Freitag an der Lufthansa-Basis am Flughafen Frankfurt in die Luft.

DPA

Berlin – Trotz des Lufthansa-Streiks hat die Deutsche Bahn bis zum Freitagmittag keinen größeren Passagieransturm verzeichnet.

Bisher sei es ein ganz normaler Freitag, an dem die Bahn ohnehin planmäßig mehr Züge einsetze, sagte ein Sprecher. Im Laufe des Nachmittags könne sich die Zahl der Fahrgäste erhöhen. Das werde man beobachten und gegebenenfalls reagieren. Das gelte vor allem für die Strecken zu den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt-München, Frankfurt-Berlin und München-Stuttgart oder zu Städten mit großen Flughäfen. Die Lufthansa hat wegen des flächendeckenden Streiks der Flugbegleiter mehr als 1000 Flüge gestrichen.

Gestrandete Lufthansa-Kunden können im innerdeutschen Verkehr ihre Tickets in Reisegutscheine für die Deutsche Bahn umwandeln lassen. Dieser Gutschein gilt als Fahrschein. Bei Verbindungen ins Ausland müssen die Reisegutscheine vor Fahrtantritt an einem Bahn-Schalter gegen eine Fahrkarte eingetauscht werden.