Archivierter Artikel vom 18.07.2012, 06:00 Uhr

Ausstellung macht auf seltene Krankheiten aufmerksam

Der New Yorker Modefotograf Rick Guidotti fotografiert auf der ganzen Welt Menschen mit Gendefekten, um die soziale Akzeptanz von genetisch bedingten Krankheiten zu erhöhen. Für eine Fotoausstellung mit Hunter-Syndrom-Patienten war er in Deutschland, Polen und den USA unterwegs. Florian Reifenhäuser aus Rheinbreitbach ist eines seiner Models.

Die Ergebnisse der Shootings sollen im Herbst in einer großen Ausstellung gezeigt werden. 1997 stieg Rick Guidotti aus dem Modezirkus aus und gründete die gemeinnützige Gesellschaft „Positive Exposure“ (Positive Fotografie), die einen neuen Blick auf stigmatisierte Menschen werfen will. Sein Credo: „Alles, was seltene Krankheiten bekannter macht, ist gut.“ Davon waren auch die Reifenhäusers begeistert. „Es ist wichtig, die Krankheit publik zu machen. Je eher sie diagnostiziert wird desto besser“, erklären die Eltern.

san